Die Geschichte der Fußballer-Bekenntnisse
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Cacau
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Cacau will seinen Glauben auch auf die Spielfeld bekennen
Glaubensbekenntnisse
von Fußballprofis sind nicht neu. Die Nürnberger Club-Fans
erinnern sich bestimmt an die T-Shirts von Cacau, der in der Bundesliga-Saison
2001/2002 öfter sein Trikot liftete.
Die Sportmoderatoren
lernen nur langsam, mit den klaren Fußballer-Bekenntnissen
umzugehen.
Beginn der Textil-Bekenntnisse
08.12.2001 : Cacau
schießt den 1. FC Nürnberg in Leverkusen 1:0 in Führung,
reißt das Trikot hoch, klemmt es in den Nacken und verkündet
auf einem weißen T-Shirt, das er darunter trägt, die
christliche Botschaft: "Jesus lebt und liebt dich!". Ze
Roberto gleicht für Leverkusen aus, entblößt sein
T-Shirt mit der Aufschrift: "Jesus liebt Dich". Cacau
feiert anschließend sein 2:1 mit dem gleichen Ritual. Cacau
selbst sagt zu der T-Shirt-Aktion : "Gott hat mir diese Idee
gegeben"
Schleichwerbung meint der Deutsche Fußballbund DFB
Dem Deutschen Fußball-Bund
ist das trotz Adventszeit zuviel Gottesdienst in der BayArena. Ein
klarer Fall von Schleichwerbung, findet der Verband. Jesus bezahlte
schließlich nicht für die Texte auf den T-Shirts. Von
nun an, so die Anweisung, gibt es Gelb auch für diesen göttlichen
Torjubel. "Spieler dürfen Unterleibchen mit Slogans oder
Werbeaufschriften nicht zum Vorschein bringen", entscheidet
der Fußball-Weltverband FIFA. Keine Ausnahme für Jesus.
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25.01.03
: Nürnbergs "Cluberer" Cacau beim Torjubel
über sein 1:0 in der 24. Minute in Bochum. Er liftete sein
T-Shirt mit der Aufschrift "J...". Hat Cacau damit
gegen das Verbot der Deutschen Fußball-Liga über
religiöse Werbung verstoßen?
Auf Foto klicken, um mehr bei uns darüber zu lesen |
Cacau beim Auswärtsspiel in Bochum mit "J..."-T-Shirt
Cacau reduziert seine
T-Shirt-Aufschrift daraufhin auf ein wie er meint, unverfängliches
J mit drei Punkten: Beim ersten Bundesliga-Spiel nach der Winterpause
(25.01.03) bekannte Nürnbergs "Cluberer" Cacau wieder
Farbe. Beim Torjubel über sein 1:0 in der 24. Minute in Bochum
liftete Cacau vom 1.FC Nürnberg sein T-Shirt mit der Aufschrift
"J...". Hat Cacau damit gegen das Verbot der Deutschen
Fußball-Liga über religiöse Werbung verstoßen
? Schiri Markus Merk meint ja.
Gott liebt auch Schiris
"Dieses Schlitzohr",
reagiert Schiedsrichter Markus Merk amüsiert, mahnt aber Cacau,
dass er auch für J. . . die Gelbe Karte ziehen werde. Wenn
auch vielleicht auch mit Bauchweh, denn auch der weltbeste
Schiedsrichter ist bekennender Christ und erinnert selbst auf
T-Shirts an Gottes Güte mit: "Gott liebt auch Schiris".
Den Zeigefinger zum Himmel kann wohl keiner verbieten
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2004:
Cacau schießt den VfB Stuttgart
mit 3 Toren an die Tabellenspitze
Auf
Foto klicken, um mehr bei uns darüber zu lesen
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Seine Tore, mittlerweile
im Trikot des VfB Stuttgart, widmet Cacau weiterhin seinem Herrn
und Meister im Himmel, nun mit nach oben gerichtetem Blick und zwei
in die Höhe gestreckten Zeigefingern. Derlei Gesten kann
nicht einmal die FIFA verbieten.
Dieses Jubelbild ziert
jetzt auch trefflich die DVD-Hülle des schrägen Road Movies
"Fußball Gott - Das Tor zum Himmel". Der Wiesbadener
Fernsehjournalist und Kabarettist David Kadel ist mit dem Fotografen
Christian Roth in einem hundertminütigen heiteren Dokumentarfilm
den Jesus-Jüngern der Bundesliga bis in die Favelas von Sao
Paulo nachgegangen.
Jorginho erzählt, wie er zu Gott gefunden hat
Unter den aktuellen Fällen
sind keine Wunder dabei wie einst bei oder Jorginho. Jorginho war
vor seiner Profizeit bei Bayer Leverkusen und Bayern München
ein Fußball-Playboy in Rio de Janeiro, bis er durch einen
Unfall eine schwere Knieverletzung erlitt und in tiefe Depression
fiel. Sein gläubiger Bruder Jaime schickte ihn zu einer christlichen
Kommune. "Als der Pastor im Namen Jesu für mich betete,
waren die Schmerzen im Knie wie weggeblasen", erzählt
Jorginho. Die Bibel wurde fortan der Wegweiser seines Lebens - bis
zur Weltmeisterschaft mit Brasilien 1994.
Die Geschichte von Bum-Kun Cha
Auch Bum-Kun Cha litt,
als er noch in Korea spielte, unter chronischen Kniebeschwerden.
Im Universitätshospital von Seoul beschied Chefarzt Lee dem
Verzweifelten, dass eine Operation zu riskant sei und er wahrscheinlich
seine Karriere beenden müsse. Der Buddhist fand Trost und Hilfe,
wie er beteuert, in einer evangelischen Sportler-Mission. Dort habe
er zum ersten Mal in seinem Leben "von Herzen" gebetet
und den starken Glauben gefunden, "dass Gott mein linkes Knie
heilen könne".
Die Geschichte seiner
wundersamen Heilung hat Cha senior in seiner Frankfurter und Leverkusener
Zeit erzählt. Sie ist in dem 1991 erschienen Buch "Wenn
Gott ins Spiel kommt" des Siegener Sport- und Religionspädagogen
Pastor Günther Klempnauer nachzulesen. Cha berichtet: "Ich
kniete nieder, Pastor Lee Chun Sok betete, und da passierte das
unerklärliche Geheimnis: Unser gnädiger himmlischer Vater
heilte mit seiner allmächtigen Kraft mein Knie. Ich konnte
es ohne Schmerzen beugen, ausstrecken und mühelos laufen."
Und in 308 Bundesligaspielen noch 98 Tore erzielen.
Du-Ri Cha : "Ich bin niedergekniet und habe gebetet"
Du-Ri Cha, der in Frankfurt
geborene Sohn des berühmten Bum-Kun Cha erzählt, er habe
von seinem berühmten Vater leider nicht das Toreschießen
und die Kopfballstärke geerbt, "aber den Glauben".
Auch der Koreaner hat wie die Brasilianer nach Toren seinem Glauben
Ausdruck verliehen. "Ich bin niedergekniet und habe gebetet."
Das war nur in der zweiten Liga. Dafür gab es kein Gelb, aber
Mißbilligung aus Korea. "Ein Nationalspieler dürfe
so etwas nicht machen, wegen der Spieler anderer Religionen",
sei ihm vom Verband mitgeteilt worden.
Wynton Rufer wurde von Otto Rehhagel der Heilige genannt
Es gibt noch mehr Beispiele,
wie der Glaube Fußballprofis veränderte. Wynton Rufer
wurde von seinem Bremer Trainer Otto Rehhagel respektvoll "der
Heilige" genannt. Der Neuseeländer mit Schweizer Pass
war ein paar Jahre zuvor als Trunken- und Raufbold bekannt. Selbst
Ottmar Hitzfeld konnte in Aarau den wilden Neuseeländer nicht
bändigen, der nach seinen eigenen Worten "mit Gott nichts
am Hut" hatte.
Bis er während seines
Schweizer Militärdienstes diesen gelösten Heilsarmisten
traf, der ihm, dem rastlos nach dem Sinn des Lebens Suchenden, vier
Stunden lang von Gott vorschwärmte. "Jesus liebt mich.
Diese Botschaft ist die stärkste Motivation für mein Leben
geworden", erzählt Rufer, der fortan ein sanfter Mensch
war und mit Werder deutscher Meister wurde.
Lucio betet vor jedem Spiel
Lucio, der Starverteidiger
von den Münchener Bayern, betet vor jedem Spiel, "dass
Gott mich bewahrt und ich mich nicht verletze". Wenn der Weltmeister
dann nach dem Spiel das Bayern-Trikot auszieht, ist auf dem Unterhemd
zu lesen: "Danke Jesus".
Marco Rose
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| Glaubensbekenntnisse
von Ze Roberto (l.) und Lucio von Bayern München |
Marco Rose (1. FC Mainz
05), der nach einem Kreuzbandriß (21. Mai 1998) nach seinen
Worten dem "Anklopfen Gottes" folgte, trägt sein
Glaubensbekenntnis auf nackter Haut. Sichtbar wird es sogar im Spiel,
wenn der Sachse die Ärmel - buchstäblich - hochkrempelt:
Ein Tattoo am rechten Oberarm, das Bild der betenden Hände
von Albrecht Dürer mit einem Rosenkranz, ist seine Botschaft.
"Ich bin ein gläubiger
Christ", betont der in Leipzig geborene Marco Rose, obwohl
er in der früheren DDR atheistisch erzogen wurde. Seinen Glauben
vertritt er auch vor der Kamera, z.B. in "Fußball Gott
- Das Tor zum Himmel", ein Werk des Wiesbadener Filmemachers
und Kabarettisten David Kadel.
"Fußball Gott - Das Tor zum Himmel"
"Fußball
Gott - Das Tor zum Himmel" ist eine Art "Roadmovie"
über gläubige Profikicker wie die Brasilianer Lucio, Ze
Roberto (beide Bayern), Cacau und Marcelo Bordon (Schalke 04), der
Koreaner Du-Ri Cha (Eintracht Frankfurt), die Deutschen Marco Rose
(Mainz 05), Gerald Asamoah (Schalke) und Dirk Heinen (VfB Stuttgart)
erzählen freimütig, wie und warum sie zum Glauben kamen
und warum sie sich öffentlich zu Jesus Christus bekennen. Einige
von ihnen waren Hallodris, die trotz Ruhm und Reichtum mit ihrer
inneren Leere nicht fertig wurden, bis sie Jesus Christus zum Herrn
über ihr Leben gemacht haben..
Quellen : faz.net vom
03. Februar 2006, www.marco-rose.de
und www.fussball-gott.com
Autor: Uwe Schütz,
04.02.2006
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