|
Völlig losgelöst ...Vor 65 Jahren: Der erste Mensch im All
12.04.1961: Der 27-jährige russische Kosmonaut Juri Gagarin startet mit einer Wostok-Rakete als erster Mensch zu einem Flug ins All. In 108 Minuten umkreist er (in einer elliptischen Bahn im Abstand von 175 bis 327 km) einmal die Erde und kehrt unversehrt zurück. Juri Gagarin wird als Held der Sowjetunion gefeiert. In zahlreichen Reisen wirbt er für die Erforschung des Weltraums und für das politische System der Sowjetunion. In der DDR und anderen sozialistischen Ländern werden zahlreiche Straßen und Plätze ihm zu Ehren umbenannt. Für die USA ist es in der Zeit des Kalten Kriegs der zweite Weltraum-Schock: Nachdem es der Sowjetunion als erste Nation gelang, mit "Sputnik" einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu schicken, ist nun auch der erste Mensch im All ein Kommunist. * * * Immer wieder wurde Juri Gagarin mit den Worten zitiert, er sei "durchs All geflogen, habe aber Gott nicht gesehen". Auch wenn die Aussage wahrscheinlich von der russischen Propaganda stammte, stand die Frage im Raum: Gibt es Gott also nicht oder wo wohnt er? Es ist wohl ein bisschen naiv anzunehmen, wir Menschen hätten die Möglichkeit, Gott von uns aus zu erreichen. Aber auch die Jünger fragen damals Jesus bei den Abschiedsreden vor seiner Kreuzigung nach dem Weg zu Gott, dem Vater: Herr, wie sollen wir den Weg dorthin kennen? Ich bin der Weg, antwortet Jesus, ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich. Wenn ihr erkannt habt, wer
ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. An Jesus kommt man demnach nicht vorbei, auch nicht mit Raumschiffen. Autor: Uwe Schütz Das Kalenderblatt
am jeweiligen Kalendertag über Twitter
|
.gif)



