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KW 51 / 2021

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Anschlag auf unsere Kultur?

Vor 5 Jahren: Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Berlin

19.12.2016: Ort des Anschlags an der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche auf dem Breitscheidplatz in Berlin
19.12.2016: Ort des Anschlags an der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche auf dem Breitscheidplatz in Berlin. Der rote Pfeil zeigt, wie der Lastzug durch den Weihnachtsmarkt gerast ist.
Screenshot der 20-Uhr-Tagesschau vom 20.12.2016 / AREF
Ein Meer von Kerzen nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin 2016
Betroffenheit und Anteilnahme sind groß.
Foto: wikipedia / Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain

19.12.2016: In Berlin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche rast gegen 20 Uhr ein schwer beladener Sattelzug in einen Weihnachtsmarkt - 12 Menschen sterben, 48 werden teilweise schwer verletzt. Obwohl Polizei und Rettungskräfte innerhalb weniger Minuten vor Ort sind, kann der Fahrer flüchten.

* * *

Die Betroffenheit war groß, und es dauerte sehr lange, bis Polizei und Politik sich festlegten, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um einen Anschlag handelt. Sie versprachen „lückenlose Aufklärung“, doch bis heute gibt es viele Fragen. Sicher ist, dass es vor und nach der Tat eine Reihe von Ermittlungspannen gab.

Der Fahrer soll aus Tunesien stammen, mehrfach vorbestraft sein, in radikal-islamischen Kreisen verkehrt haben und als „Gefährder“ bekannt gewesen sein. Zu Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise war er im Juli 2015 nach Deutschland eingereist und hatte unter falschen Namen mehrfach Asyl beantragt.

Als er vier Tage nach dem Anschlag bei einer Routine-Kontrolle in Italien eine Waffe zieht, wird er von der Polizei erschossen. Über seine Motive weiß man nichts.

Ich meine, wir sind selbst dabei, unsere christlich geprägte Kultur zu zerstören, dazu brauchen keine „Hilfe“: Nicht nur, dass immer mehr „Weihnachtsmärkte“ wohl aus Rücksicht auf andere Kulturen z.B. in „Wintermarkt“ umbenannt werden. In Berlin sollen zwei Bibelverse an der Kuppel des 2020 wieder aufgebauten Berliner Schlosses verschwinden.

Einer der beiden Sätze geht auf Apostel Petrus zurück. Er sagte ihn im Verhör vor dem Hohen Rat über Jesus, dessen Geburtstag wir Weihnachten feiern:
„In keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“
(Apostelgeschichte 4,12 in Einheitsübersetzung der Bibel)

Wem das ins Herz gefallen ist, der kann, trotz Trauer um einen geliebten Menschen, mit Frieden im Herzen Weihnachten feiern.

Autor: Uwe Schütz
Sprecher: Heiko Müller

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2016 : Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Berlin
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