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KW 07 / 2009

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Die Evolution des Glaubenskriegs

Zum 200. Geburtstag des Naturforschers Charles Darwin

Naturforscher Charles Robert Darwin im Alter von ca. 50 Jahren (* 12.02.1809 in Shrewsbury, England, † 19. April 1882 in Downe

12.02.1809: In England (Shrewsbury) kommt Charles (Robert) Darwin als fünftes Kind einer wohlhabenden Arztfamilie zur Welt. Sein Medizinstudium bricht er ab, Operationen ohne Betäubung sind nichts für den sensiblen Darwin. Er studiert Theologie, aber am liebsten betätigt er sich als Naturforscher.

Mit 22 Jahren wird er zu einer Weltreise mit dem Vermessungsschiff "Beagle" eingeladen (Start am 27.12.1831). Besondere Bedeutung gewinnt für ihn die Vielfalt der Tiere und Pflanzen auf den Galápagos-Inseln.

Als Charles Darwin nach fünf Jahren von seiner Reise zurückkehrt, entwickelt er aus seinen umfangreichen Aufzeichnungen seine Theorie von der Entwicklung der Arten durch natürliche Selektion. 27 Jahre hält er sie geheim - aus Sorge um die Folgen. Doch als ein anderer britischer Forscher (Alfred Russel Wallace) ähnliche Vorstellungen äußert, geht Darwin damit an die Öffentlichkeit. 1859 erscheint sein Hauptwerk "Der Ursprung der Arten" ("On the Origin of Species").

Am 19.04.1882 stirbt Charles Darwin im Alter von 73 Jahren und bekommt in der berühmten Westminster-Abteikirche in London ein Staatsbegräbnis.

Darwins Lebenswerk bildet die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie.

* * *

Bis heute sind Evolutionsforscher darum bemüht, die Evolutionstheorie zu untermauern. Auf der anderen Seite sind - besonders in den USA - einige Christen dabei, in Büchern und Vorträgen darzustellen, wie das mit der Schöpfung aller Arten in sechs Tagen funktioniert haben soll.

Aber eines haben beide Lager gemeinsam: Sie lassen, wie schon Darwin, kaum Einwände zu. Aber die Bibel ist ja kein Biologiebuch und auch Darwins Hauptwerk sagt, obwohl es so heißt, nichts über den Ursprung der Arten aus.

Die Atheisten wollen uns glauben machen, dass es nur viel Zeit und viel Zufall gebraucht hat, um diese wunderschöne, aber komplexe Tier- und Pflanzenwelt und den Menschen entstehen zu lassen. Einen so großen Glauben habe ich nicht.

Uwe Schütz

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