zur AREF-Startseite

Hintergrund-Infos

Adolf Hitler


Tabellarischer Lebenslauf

Adolf Hitler, Portrait 1937
Adolf Hitler (48)
* 20.4.1889, † 30.04.1945
Porträtaufnahme vom 20.4.1937
Quelle: wikipedia.de unter unter der Creative-Commons-Lizenz, Bundesarchiv, Bild 183-S33882 / CC-BY-SA
1889
Am 20. April 1889 wird Adolf Hitler als Sohn des Zollbeamten Alois Hitler (bis 1877 Schicklgruber) und seiner Frau Clara (geb. Pölzel) in Braunau am Inn (Oberösterreich) geboren.
Besuch der Realschule in Steyr.
 
1900
Als Adolf Hitler 11 Jahre alt ist, stirbt sein jüngerer Bruder im Alter von 5 Jahren.  
1903

In seiner Realschulzeit liest Hitler gern Bücher von Karl May. Sein Vater hat für ihn für eine Beamtenlaufbahn vorgesehen, doch Anfang 1903 stirbt der Vater. 1904 schickte ihn die Mutter Hitler auf die Realschule in Steyr. Wegen Lernunwilligkeit und schlechter Schulnoten wird er nicht in die neunte Klasse versetzt.

 
1905

Hitler verlässt die Realschule ohne Abschlussexamen.

Später in Mein Kampf stellt Hitler sein ganzes Schulverhalten als Lernstreik gegen den Vater dar und behauptete, ein schweres Lungenleiden habe seinen Schulabschluss vereitelt.

 
1907

Nach dem Tod der Mutter (Lungenkrebs) übersiedelt Hitler nach Wien und bewirbt sich zweimal erfolglos für ein Kunststudium. Eine Zeitlang kann er von seinem Erbteil leben. Dann schlägt er sich ohne festen Wohnsitz und schließlich im Obdachlosenasyl mit Gelegenheitsarbeiten durch. Die Erlebnisse in der Hauptstadt des Vielvölkerstaates und die Lektüre antisemitischer Zeitungen und Bücher bestimmen Hitlers "Weltanschauung" und prägen seinen rassistisch begründeten Judenhass und seine radikale Feindschaft gegen Marxismus und Liberalismus.

 
1913
Am 24.05.1913 siedelt Hitler nach Deutschland über, um der Wehrpflicht in der Österreich-ungarischen Armee zu entgehen.  
1914
Am 16. August 1914 tritt Hitler als Kriegsfreiwilliger in das Bayerische Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 16 (später Regiment "List") ein. Im Dezember wird er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.  
1916
Im Oktober: Schwere Beinverwundung an der Westfront.  
1917
Am 5. März 1917 meldet er sich genesen zu seiner Einheit zurück.  
1918

Im August 1918 wird er mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.

Am 15.10.1918 erleidet er bei einem Gasangriff eine schwere Vergiftung, die zu zeitweiser Erblindung führt. Nach einem Lazarettaufenthalt in Pasewalk kehrt er Ende November kehrt er zum Infanterieregiment 2 nach München zurück, wo er das Kriegsende erlebt. Fortan ist er für die Reichswehr als "Verbindungsmann" und "Aufklärungsredner" tätig.

 
1919
Deutschlands Start in die Demokratie: Am 06.02. kommt die verfassunggebende Nationalversammlung zu ihrer ersten Sitzung zusammen.
m 06.02.1919 kommt die verfassunggebende Nationalversammlung zu ihrer ersten Sitzung zusammen.

Im Juni 1919 wird Hitler von seiner Einheit zur Teilnahme an einem Rednerkurs für ausgewählte "Propagandaleute" an der Universität München vorgeschlagen und zeichnet sich dabei als talentierter Redner aus.

Im August hebt er in seinen ersten schriftlichen politischen Notizen als vordringlichstes Ziel die "Entfernung der Juden überhaupt" hervor. Am 12. September besucht Hitler eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) und tritt ihr wenige Tage später mit der Mitgliedsnummer 555 bei. (Die Partei hatte ihre Zählung bei 500 begonnen, um eine größere Mitgliederschaft vorzutäuschen).

Am 16. Oktober hält Hitler seine erste politische Rede vor Mitgliedern der DAP.

Versailler Friedensvertrag 1919
1920

Ab Februar arbeitet Hitler am Programm der in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannten DAB-Partei mit.

Am 31. März wird Hitler aus der Reichswehr entlassen und widmet sich fortan ganz der Parteiarbeit.

 
1921

Am 29. Juli 1921 gelingt es ihm auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der NSDAP die Führung der Partei mit diktatorischen Vollmachten zu übernehmen.

 
1923
Am 11. Januar 1923 besetzt Frankreich das Ruhrgebiet und verschafft dem Nationalismus in Deutschland Auftrieb.  

Am 9. November 1923 unternimmt Hitler mit Ludendorf und Röhm in den Wirren der Inflation in München einen Putschversuch. Er wird jedoch von Regierungstruppen niedergeschlagen. Hitler kann fliehen und wird zwei Tage später im bayerischen Uffing verhaftet und wegen Hochverrats nur zu nur 5 Jahren Haft verurteilt. Die NSDAP wird verboten.

09.11.1923: Hitlers Putschversuch in München
1924
Ab April 1924 schreibt Hitler Landsberg gemeinsam mit Rudolf Hess an "Mein Kampf". Im Dezember wird Hitler nach 13 Monaten vorzeitig aus der Haft entlassen.  
1925
27.02.1925: Neugründung der NSDAP, 30. April: Hitler wird auf Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen und ist staatenlos. Die bayerische Regierung erteilt Hitler Redeverbot, dem sich auch die preußische Landesregierung anschließt.  
1927
Nach Aufhebung des Redeverbots für Bayern spricht Hitler am 9. März 1927 zum ersten Mal wieder öffentlich.  
1928
nach Aufhebung des Redeverbots für Preußen spircht Hitler 16. November im Berliner Sportpalast.  
1931
11. Oktober: Bildung der Harzburger Front, in der die gesamte antirepublikanische Rechte vereinigt ist: NSDAP, Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Alldeutscher Verband, Stahlhelm.  
1932

26. Februar: Hitler wird die deutsche Staastsbürgerschaft zuerkannt. Bei der Reichspräsidentenwahl erhält Hitler im 1. Wahlgang (13. März) rund 30% der Stimmen, im 2. Wahlgang (10. April) knapp 37% der Stimmen. Reichspräsident Hindenburg wird wiedergewählt.

13. August: Nach den Reichstagswahlen vom 31. Juli, aus denen die NSDAP als stärkste Fraktion hervorgeht, wird Hitlers Forderung auf Ernennung zum Reichskanzler von Hindenburg zurückgewiesen.

6. November: Entgegen Hitlers Erwartungen verliert die NSDAP zwei Millionen Stimmen, bleibt aber stärkste Fraktion im Reichstag.

8. Dezember: Zerwürfnis über eine mögliche Regierungsbeteiligung mit Gregor Strasser, der daraufhin alle Parteiämter niederlegt und sich aus der Politik zurückzieht.

Hitler wird die deutsche Staastsbürgerschaft zuerkannt
1933

4. Januar: Vereinbarung zwischen Hitler und Franz von Papen im Hause eines Kölner Bankiers über eine Regierungsbildung.

30. Januar: Hitler wird zum Reichskanzler eines national-konservativen Kabinetts ernannt, dem mit Hermann Göring und Wilhelm Frick noch zwei weitere Nationalsozialisten angehören.

5. März: Bei der Reichstagswahl bleibt die NSDAP weit hinter der erhofften absoluten Mehrheit zurück und erhält 43,9 Prozent der abgegebenen Stimmen.

21. März: Reichskanzler Hitler kommt mit Reichspräsident Hindenburg zum "Tag von Potsdam" zusammen. Durch die Verbindung des "Alten mit dem Neuen" soll das Ansehen der Regierung Hitler gesteigert werden.

30. Januar 1933: Hitler wird zum Reichskanzler eines national-konservativen Kabinetts ernannt
  24. März: Das Ermächtigungsgesetz wird von allen Parteien mit Ausnahme der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) und der inzwischen de facto verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) verabschiedet. 24.03.1933: Ermächtigungsgesetz
1934

30. Juni: Ermordung des SA-Führers Ernst Röhm ("Röhm-Putsch"-Behauptung Hitlers, dass die SA einen Staatsstreich gegen ihn geplant habe) Ermordung von mehr als 100 Menschen. Die SA wird entmachtet, Himmlers Schutzstaffel (SS) wird Hitler direkt unterstellt.

2. August: Reichspräsident Hindenburg stirbt. Hitler vereinigt die Ämter von Reichspräsident und Reichskanzler in seiner Person. Er führt den Titel "Führer und Reichskanzler"

 
1934
Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und Umbenennung der Reichswehr in Wehrmacht. Die Soldaten werden fortan auf Hitler persönlich vereidigt.  
1935
Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre"  
1935
Einmarsch der Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland (07.03.1936)  
1936
Olympische Spiele in Berlin  
1938

Am 4. Februar 1938 entlässt Hitler die militärische Spitze und übernimmt den Oberbefehl über die Wehrmacht. Konstantin von Neurath wird als Außenminister durch Joachim von Ribbentrop ersetzt, der die Außenpolitik fortan auf eine streng nationalsozialistische Linie ausrichtet.

Am 15. März: marschieren deutscher Truppen in Österreich ein und Hitler verkündet vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Wiener Heldenplatz den "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich.

29. September: Münchner Abkommen. Die von den Sudetendeutschen bewohnten Gebiete fallen an Deutschland. Hitler erklärt daraufhin, keine territorialen Ansprüche in Europa mehr zu haben.

9. November: Von Hitler und Joseph Goebbels initiierte Pogromnacht, in der zahlreiche Synagogen und jüdische Geschäfte zerstört werden und Juden wahllos verschleppt und ermordet werden.

 
1939

21. März: Hitler fordert die Rückgabe Danzigs und den Bau einer exterritorialen Autobahn durch den Korridor.

23. Mai: Hitler erläutert den Generälen der Wehrmacht seine Angriffspläne und fordert "Lebensraum im Osten".

23. August: Abschluss des "Hitler-Stalin-Pakts". In einem geheimen Zusatzprotokoll werden die Interessensphären in Osteuropa abgegrenzt.

 

1. September: Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg.

9. Oktober: Hitlers Weisung zum Angriff im Westen.

8. November: Der Attentatsversuch durch den Schreinergesellen Johann Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller misslingt.

Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt am 01.09.1939 der Zweite Weltkrieg
1941
Auf Befehl Hitlers beginnt am 22. Juni der Angriff auf die Sowjetunion. Angriff auf die Sowjetunion
1942
20. Januar: Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage".
26. April: Hitler lässt sich vom Reichstag eine durch kein Gesetz beschränkte Vollmacht als "Oberster Gerichtsherr" erteilen.
25. August: Hitlers Befehl, die Küstenstellungen in Westfrankreich zum "Atlantik-Wall" auszubauen.
20. Januar: 1942 Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage".
1943
31. Januar: Kapitulation der eingeschlossenen deutschen 6. Armee bei Stalingrad, die auf Hitlers Weisung bis zuletzt in den Stellungen ausharren muss.  
1944

20. Juli: Das Attentat von Claus Graf Schenk von Stauffenberg auf Hitler scheitert.

25. September: Hitler ordnet an, bisher nicht "wehrfähige" Kinder und alte Männer im "Volkssturm" zusammenzufassen und zur Verteidigung der Reichsgrenzen einzusetzen.

20. Juli 1944: Das Attentat von Claus Graf Schenk von Stauffenberg auf Hitler scheitert.
1945

Am 30. Januar 1945 hält Hitler seine letzte Rundfunkansprache. Er ruft zu fanatischem Widerstand gegen die vorrückenden alliierten Truppen auf und beschwört den "Endsieg".
Im März gibt Hitler seinen "Verbrannte-Erde-Befehl", der vorsieht, die deutschen Gebiete vor dem Rückzug vollständig zu verwüsten und äußert, das deutsche Volk habe sich für die Durchsetzung seiner Ziele als "zu schwach" erwiesen.

 
  Am 29. April 1945 heiratet Hitler seine langjährige Freundin Eva Braun. Am Tag darauf (30.04.1945) nehmen sich beide gemeinsam im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin das Leben. Am 29. April 1945 heiratet Hitler seine langjährige Freundin Eva Braun.

Autor dieser Webseite: Uwe Schütz

Quelle: dhm.de (Deutsches Historisches Museum, Berlin) und wikipedia.de


Hinweis: Für die Inhalte anderer Web-Seiten - auch über Links von dieser Seite - sind ausschließlich deren Autoren verantwortlich !
menus supported by: Deluxe-Menu.com