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Radio hören, AREF hörenVor 40 Jahren: In Nürnberg wird die AREF gegründet20.10.1986: In Nürnberg gründen fünf evangelische Freikirchen die Arbeitsgemeinschaft Rundfunk Evangelischer Freikirchen im Großraum Nürnberg, kurz: AREF. Bei der öffentlichen Ausschreibung von UKW-Frequenzen für private Anbieter im Großraum Nürnberg bewirbt sie sich um Sendezeit. Statt der angebotenen Kurzprogramme bekommt die AREF eine Sendelizenz für eine ganze Stunde zugeteilt. Um ohne Zeitdruck gute Sendungen produzieren zu können, entscheidet sie sich für ein eigenes Produktionsstudio. Das Diakoniewerk Martha-Maria stellt dazu Räumlichkeiten zur Verfügung. Am Sonntag, 08.11.1987, gehen im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen vom Nürnberger Fernmeldeturm zum ersten Mal die Lichtblicke über einen Radiosender. Beim Jugendkongress Christival 1988 im Nürnberger Messezentrum sammelt die AREF in Sondersendungen erste Live-Erfahrungen. Nach der Insolvenz eines kommerziellen Anbieters bewirbt sich die AREF um eine zweite Sendestunde. Als 1990 die Verträge auslaufen und im Nürnberger Lokalfunk die Karten neu gemischt werden, arrangiert sich die AREF mit den Anbietern und wechselt auf die UKW-Frequenz 92,9 MHz. Seitdem heißt es an Sonn- und Feiertagen um 10 Uhr Der Gospel-Cocktail von Radio AREF. Mit dem AREF-Angebot im Informations- und Servicekanal im Nürnberger Kabelnetz (ISK) wird das wöchentliche AREF-Kalenderblatt geboren. Im April 1999 startet die AREF mit diesem Angebot auch im Internet. Unter www.aref.de gibt es Infos zum AREF-Radioprogramm, das Kalenderblatt und Veranstaltungstipps. Als ein deutschsprachiger Radiosender auf Teneriffa das Kalenderblatt als vorproduzierten Beitrag anfragt, bekommt es auch einen festen Sendeplatz im eigenen Radioprogramm. 2009 erhält die AREF für die radiogerechte Umsetzung des christlichen Verkündigungsgedankens einen bayerischen Lokalradio-Preis. Seit 2012 wird das Radioprogramm auch digital im DAB-Plus-Format ausgestrahlt. * * * Das Motto der AREF war immer: Christen machen Radio. Aber wie sollte es sich anhören? Vorbilder, die in das Radioumfeld passten, gab es in den 80er-Jahren nicht. Es war ein sich vortasten: Interviews machen, Beiträge produzieren, Moderationen schreiben und das Ganze mit radiotauglicher Musik von Christen garnieren, war eine große Herausforderung. Aber es wurde eine Erfolgsgeschichte: Als in den 2.000er-Jahren die Hörerzahlen der kommerziellen Radio-Stationen stagnierten, verzeichnete Radio AREF immer noch kräftige Hörergewinne. So landete die Sendung Lichtblicke zwischen 11 und 12 vor allen anderen Lokalradio, vor Bayern 3 und Antenne Bayern in unserem Sendegebiet mit 39.000 Hörern auf Platz 2. Das Medium Radio ist inzwischen über 100 Jahre alt und ein bisschen aus der Mode gekommen, aber von seinem Charme hat es nichts verloren: Eine angenehme Stimme erzeugt schnell eine vertraute Atmosphäre. Wohl auch deshalb genießt das Radio im Gegensatz zu neuen Medien hohes Vertrauen. Wenn ich den Fernseher einschalte, ist meistens nicht wirklich jemand dort, aber in einem guten Radioprogramm begleitet mich ein Mensch in den Tag oder durch die Nacht. Autor: Uwe Schütz Das Kalenderblatt
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