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"Wacht auf, wir sind im Krieg!"

167.000 Tote - Wird der Terrorismus zum Religionskrieg?

07.08.2004: "Sudan, Nigeria, Pakistan, Nord-Korea: In vielen Ländern der Welt werden Christen diskriminiert und verfolgt, im vergangenen Jahr wurden 167.000 Menschen wegen ihres Glaubens getötet", heißt es im Leitartikel unter dem Titel "Stirb, weil du Christ bist!" der aktuellen Ausgabe des Magazins "Cicero" (Potsdam). Es beschäftigt sich mit dem Thema Christenverfolgung.

Neben Vanessa Liertz, der Autorin des Leitartikels, schreiben auch Autoren wie der Publizist und Buchautor Udo Ulfkotte ("Kopf ab im Namen Allahs") oder Leon de Winter ("Wacht auf, wir sind im Krieg!") Beiträge zum sich ausbreitenden islamististischen Terrorismus, der "zum Religionskrieg wird".

Diskriminiert, gefoltert oder umgebracht

Vanessa Liertz schreibt: "Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ordneten viele das Thema Christenverfolgung den schaurig-düsteren Kapiteln der Christengeschichte zu, die – bis auf wenige Ausnahmen vielleicht – niemals wieder aktuell würden... Auf der ganzen Welt haben Christen ihres Glaubens wegen zu kämpfen, und wie zu Kaiser Neros Zeiten werden sie deswegen diskriminiert, gefoltert oder sogar umgebracht. Nach vorsichtigen Schätzungen der amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit werden jährlich 167.000 umgebracht. Verfolgung kann ihnen im sozialistischen China ebenso widerfahren wie auf den islamischen Malediven. Verfolgt wird in atheistischen Diktaturen wie in religiösen Gesellschaften." Welche Länder Christen am meisten diskriminieren, ist schwer zu ermitteln, denn die Dunkelziffer sei hoch.

Islamististischer Terror nimmt zu

Zudem zeigt Vanessa Liertz auf, dass insbesondere die antichristlichen Ressentiments aus der islamischen Welt immer mehr zunehmen. Etwa in Saudi-Arabien: "In dem Wüstenstaat riskieren Nichtmuslime, die versuchen, sich religiös zu betätigen – und sei es nur im privaten Bereich -, Schikane, Verhaftung, Gefängnis und Folter."

"Insbesondere die antichristlichen Ressentiments aus der islamischen Welt beunruhigen Wissenschaftler und christliche Institutionen." So schreibt der amerikanische Theologe Paul Marshall , extremistische Versionen des Islam nähmen überall auf der Welt an Macht zu - oft mit saudischer und iranischer Hilfe. Sie verbreiteten sich über Ost- und Westafrika sowie über Süd-, Südost- und Zentralasien.

Die Auseinandersetzung zwischen Christen und Muslims, die seit Jahren im Sudan tobt und über zwei Millionen Opfer forderte, ist Marshall zufolge bisher eine der blutigsten gewesen. Seiner Meinung nach habe der Krieg einen komplexen Hintergrund, aber eines seiner Schlüsselmerkmale war, dass das Regime darauf bestand, das gesamte Land zu einem islamischen Staat zu machen und die Scharia durchzusetzen.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins "Cicero" ist seit dem 29.07. im Handel erhältlich.

Kommentar : Wirkliche Christen kämpfen mit den Waffen ihres Meisters ! Die Faust (links im Bild) passt nich dazu.

Quellen: Jesus.de-Newsletter und cicero.de

Autor: Uwe Schütz, 07.08.2004

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