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Chaos trotz PA-Einheitsregierung

29 Tote bei innerpalästinensische Auseinandersetzungen

10.04.2007 : Auch unter der Einheitsregierung aus Hamas und Fatah sind die Zustände in den palästinesischen Autonomiegebieten chaotisch. Maskierte und bewaffnete Palästinenser dominierten das Straßenbild im Gazastreifen. Die März-Bilanz: 29 Palästinenser bei internen Kämpfen getötet - 25 davon im Gazastreifen, 4 im Westjordanland. Das berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an" unter Berufung auf die örtliche "Unabhängige Gesellschaft für Bürgerrechte".

Hamas-Fatah-Rivalitäten, Waffenmissbrauch, Familienfehden und "Ehrenmorde"

Von den 29 Getöteten starben neun durch den Konflikt zwischen den rivalisierenden Gruppen Hamas und Fatah. Acht weitere Palästinenser kamen durch Waffenmissbrauch und allgemeines Chaos ums Leben, vier wurden in einer Familienfehde getötet. Drei Frauen fielen so genannten "Ehrenmorden" zum Opfer. Bei den fünf restlichen Palästinensern sind die Todesumstände nicht bekannt.

46 Entführungen

Im selben Zeitraum gab es 46 Entführungen. Unter den Verschleppten ist auch ein britischer Journalist, der für den Sender BBC arbeitet. Er befindet sich seit vier Wochen in den Händen bewaffneter Palästinenser. Zudem wurden mindestens 120 Palästinenser unter anderem bei politischen Auseinandersetzungen und Kämpfen zwischen Clans verwundet.

Quelle: israelnetz.com-Newsletter vom 10.04.2007

Autor dieser Seite: Uwe Schütz

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