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Platz für Bekenntnisse auf dem Platz

DFB-Presse-Chef gegen religiöses Werbeverbot der FIFA

Gerhard Meier-Röhn, der Presse-Chef des deutschen Fußballbundes (DFB), hält das Verbot christlicher Bekenntnisse auf Spieler-Trikots für "völlig falsch" und "reformbedürftig". Ihn beeindrucke der Mut der Spieler, ihren Glauben an Jesus zu demonstrieren, sagte er in der Fernsehsendung "Gerwin trifft". Er unterstreicht die Bedeutsamkeit christlicher Werte. Religion stelle für ihn ein wichtiges Fundament dar. Die brasilianischen Spieler fänden ihren Halt "in Jesus und im Kreuz", und diesen Glauben "nehmen sie mit nach Europa und demonstrieren ihn auf dem Fußballplatz. Das ist bewundernswert und schön", sagte Meier-Röhn. In Bezug auf die derzeitige Europameisterschaft wünscht sich der DFB-Sprecher, "dass sich Gott bei den großen Turnieren ab und zu der deutschen Mannschaft erbarmt".

Als Moderator Hanno Gerwin, der in "Gerwin trifft" regelmäßig Prominente zu ihrem Glauben interviewt, den Bibelvers anspricht "So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen" (Röm 9,16), antwortet Meier-Röhn: "Wenn man trotz schlechter Leistung gewonnen hat, so hat sich Gott wohl erbarmt."

Der Fußball-Weltverband FIFA verbietet den Fußballprofis seit dem 1. Juli 2002, Sprüche unter ihrem eigentlichen Trikot zu präsentieren. Vor allem brasilianische Spieler hatten nach erfolgreichen Toren oder Spielen oftmals ihre Trikots hochgezogen, unter denen christliche Bekenntnisse zum Vorschein kamen wie "100 Prozent Jesus" oder "Jesus liebt dich".

Bereits im Jahr 1996 verbot die FIFA den Spielern, beim Torjubel ihr Trikot auszuziehen. Begründet wurde dies damit, dass der Schiedsrichter die Rückennummer sonst nicht mehr erkennen könne. Nun droht das FIFA-Reglement offiziell: "Ein Spieler, der sein Trikot auszieht und auf dessen Unterleibchen Slogans oder Werbeaufschriften zum Vorschein kommen, wird vom Organisator des betreffenden Wettbewerbs mit einer Strafe belegt."

Der Journalist und Theologe Hanno Gerwin ist Chefredakteur des Evangelischen Rundfunkdienstes Baden (ERB). In über 150 Interviews mit deutschen Prominenten hat er nach eigener Aussage festgestellt, dass die Religion "nicht selten sehr bestimmend im Leben populärer Menschen" ist. Seine Beiträge werden unter dem Titel "Gerwin trifft" wöchentlich in mehreren Fernsehsendern Süddeutschlands sowie im "Bibel TV" ausgestrahlt.

Quellen: www.gerwin.de und kep.de-News-Letter

Autor dieser Seite: Uwe Schütz, 17.06.2004

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