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Das Kalenderblatt

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KW 16 / 2006

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1906 a.D.

Vor 100 Jahren : Erdbeben zerstört San Francisco

San Francisco: Ausgebrannte Ruinen nach dem Erdbeben der Stärke 8 am 18. April 1906
San Francisco: Ausgebrannte Ruinen nach dem Erdbeben der Stärke 8 am 18. April 1906

18.04.1906: Um 5.13 Uhr bebt in San Francisco die Erde (Stärke 8). Häuser schwanken und stürzen ein, Kirchenglocken läuten wie wild, Feuer bricht aus. Aber es gibt kein Löschwasser, denn die Wasserleitungen sind auch zerstört. Drei Tage brennt San Francisco.

Die Feuersbrunst vernichtet 29.000 Häuser. 1.000 Menschen sterben, 250.000 werden obdachlos. Um Plünderungen zu stoppen, wird das Kriegsrecht verhängt.

Obwohl sich ein solches Erdbeben durch die Kontinentalplattenverschiebung (San Andreas Verschiebung) jederzeit wiederholen kann, wird San Francisco glanzvoll wieder aufgebaut. 1933 wird mit dem Bau der berühmten Golden Gate Bridge begonnen.

Das nach 1906 größte Beben ereignet sich am 17.10.1989. 62 Menschen sterben und 4.000 werden verletzt. Der Sachschaden geht in Milliardenhöhe.

Das Erdbeben 1906 in San Francisco gilt als eine der größten Katastrophen der USA.

* * *

In Medienberichten wird gerne von "Katastrophen mit apokalyptischem Ausmaß" gesprochen. Der Begriff "Apokalypse" steht heute als Synonym für "Weltuntergang". Das griechische Wort "apokálypsis" bedeutet aber eigentlich "Offenbarung" und "Enthüllung".

Nach den Aussagen der Bibel wird das Ende der Welt zwar durch Naturkatastrophen angekündigt (z.B. in Matthäus 24,1ff), aber in der Apokalypse, dem letzten Buch der Bibel, geht es im Kern nicht um Zerstörung, sondern um das Weltgericht und "das Kommen des Menschensohns".

Uns steht es jedoch nicht zu zu wissen, wann das sein wird. Deshalb kann man es sich meines Erachtens sparen, sein Geld und seine Zeit Endzeitromane zu investieren, in denen das in der Bibel beschriebene Böse auf heute existierende Staaten und Personen zugeordnet wird.

Auf jeden Fall hat mit der Auferstehung Jesu, die wir Ostern feiern, die Endzeit begonnen. Wir sollen bereit sein, IHM zu begegnen, aber auch heute "den Baum pflanzen".

Uwe Schütz

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