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Das Kalenderblatt

Eine Kalenderwoche zurück

KW 44 / 2005

Eine Kalenderwoche weiter
 

Märtyrer für den Frieden

Vor 10 Jahren: Itzak Rabin bei Friedenskundgebung erschossen

Yitzhak Rabin (links) und PLO-Chef Yasir Arafat nach der Unterzeichung des PLO-Abkommens im September 1993. U.S. President Bill Clinton (mitte)
Händeschütteln von Yitzhak Rabin (links) und PLO-Chef Yasir Arafat nach der Unterzeichung des PLO-Abkommens im September 1993. U.S. President Bill Clinton (mitte) © Stephen Ferry/Gamma Liaison

04.11.1995: Vor 200.000 Menschen hält der israelische Ministerpräsident Itzak Rabin auf einer Friedenskundgebung in Tel Aviv eine flammende Rede gegen Gewalt. Als er danach in sein Fahrzeug steigen will, schießt ihn der Israeli Jigal Amir mit drei Schüssen nieder. Rabin (*01.03.1922 in Jerusalem) stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus.

Islamisten und radikale Zionisten begrüßen den Mord an Rabin. Doch wohl der größere Teil der Welt trauert um den Mann, der mit dem Gaza-Jericho-Abkommen mit PLO-Chef Jasir Arafat 1993 eine neue Ära in den arabisch-israelischen Beziehungen beginnen wollte. Das Abkommen war ein Schritt zu einem Palästinenserstaat. Exstremisten auf beiden Seiten wollen den anderen nicht anerkennen und bekämpfen diese Lösung bis heute.

Seit Ende der 70er Jahre wuchs die Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten. Der ägyptische Staatspräsident Al-Sadat schloss mit Israel Frieden. Auch er bezahlte dafür mit seinem Leben.

* * *

Obwohl Israel so klein ist, wird um kein anderes Land der Welt so viel gestritten, gekämpft, getötet, geklagt und geweint. Es ist ein einzigartiger Schauplatz der Weltgeschichte - und Gottes Heilsgeschichte:

Das alte Volk Israel erkannte Jesus nicht als den von Gott gesandten Retter. Als Jesus kurz vor seiner Hinrichtung nach Jerusalem kommt, weint er über die Stadt und sagt dann:

"In dieser Zeit hättest du erkennen können, was zum Frieden dient!
Aber nun ist es vor deinen Augen verborgen."
Lukas 19,42

Deshalb sollten wir die Gelegenheiten nutzen, uns Jesus im Gebet anzuvertrauen, wenn er sich in unserem Leben zeigt. Es gibt offensichtlich ein zu spät.

Uwe Schütz

mehr bei uns:
Bericht von der Gedenkfeier zum 10. Jahrestag
Israel
1948 : Staatsgründung
Nahostkonflikt
Orthodoxe Juden lehnen "Zionistenstaat" Israel ab
Okt. 2005 : Iran spricht Israel das Existenzrecht ab

 

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