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Rote Karte

»Rescate« wegen papstkritischer Äußerungen vom WJT ausgeladen

Das Weltjugendtagskomitee erteilte der argentinische Band „Rescate“ kurz vor Beginn des Weltjugendtages in Köln jetzt eine Absage. Hintergrund sind Äußerungen während eines Rescate-Interviews mit dem chilenischen Online-Musikmagazin „Musica123“.

„Wir glauben nicht, dass der Papst der Stellvertreter Christi auf Erden ist.“, formulierte Leadsänger Ulises Eyherabide die Glaubensposition der Band. Christus sei gekommen, damit es keinen Vermittler zwischen Gott und Mensch mehr geben müsse und man eine direkte Beziehung zu ihm haben könne. Südamerikanische Kirchenverbände forderten daraufhin die Auflösung des Spielvertrags mit der Band.

Argentinische Band „Rescate“. Foto: www.rescate.de

Brisant ist die Kündigung allein schon deshalb, weil mit „Quitamancha“ ein Song der Band auf der offiziellen Weltjugendtags-CD erschienen ist, auf der evangelikal geprägte Bands ohnehin eine deutliche Mehrheit bilden.

In Deutschland hätte sich der Veranstalter allerdings bereits des öfteren von der inhaltlichen Ausrichtung der Band ein Bild machen können. Denn in der christlichen Musikszene sind die Argentinier keine Unbekannten: Rescate spielte in den vergangenen Jahren unter anderem auf dem Himmelfahrtsfestival und bei „Rock in the ruins“.

Quelle: jesus.de, 10.08.2005

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