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AREF blickt in die Presse

18-jährige Lauferin stirbt bei tragischem Unfall

Die Unglücksstelle. Angehörige und Freunde von Regina Schütz, die in der Nacht zum 3. Oktober bei einem tragischen Unfall auf den Bahngleisen ums Leben kam, haben an der Unglücksstelle, im Bahnviadukt in der Schützenstraße in Lauf, Blumen und Kerzen aufgestellt. Foto: Uwe Schütz

LAUF (fi) — Bei einem tragischen Unglück wurde in der Nacht zum Montag eine 18-jährige Laufer Schülerin auf der Bahnstrecke rechts der Pegnitz in Lauf von einem Zug erfasst und getötet. Die Kripo spricht von einem „eindeutigen Unfall“, eine Selbsttötung der sehr sympatischen und lebensfrohen 12-Klässerin des CJT, wie sie Angehörige, Freunde und Lehrer schildern, wird von der Polizei definitiv ausgeschlossen.

Die Schülerin des Laufer-Christoph-Jacob-Treu Gymnasiums war neben und auf den Gleisen unterwegs, weil sie offensichtlich irgendwo hin laufen wollte. Nachdem sie schon mehrere Züge passiert hatten wurde sie auf der Brücke über die Schützenstraße, Eisenbahnviadukt, von einem in Richtung Nürnberg fahrenden Regional Express erfasst.

Die junge Frau, die erst im August ihren 18. Geburtstag gefeiert hatte, war zuvor mit Freunden aus Neuhaus gekommen, wo man die Kommunbrauerei besucht hatte. Mit einigen aus der Gruppe stieg Regina am Bahnhof Lauf rechts aus, während andere Freunde Richtung Nürnberg weiterfuhren. Offensichtlich weil sie sich über etwas geärgert hatte, trennte sich die 18-Jährige von ihren Freunden und ging auf den Bahnanlagen davon. Die anderen machten sich zwar noch auf die Suche, konnten das Mächen aber nicht mehr finden.

Die Kripo wurde später von der Bahn informiert, dass ein Zug eine Person erfasst hatte, ein nachfolgender Lokführer entdeckte dann den leblosen Körper neben den Gleisen.

Die 18-jährige Regina war nicht nur bei Freunden und Mitschülern sehr beliebt, sie war auch in der Schule über den normalen Unterricht hinaus sehr aktiv. Mitschüler schildern sie als Wirbelwind, als großzügig und selbstlos. So war die 18-Jährige unter anderem in der Schülermitverwaltung (SMV) tätig, sie war begeisterte Tänzerin in der lateinamerikanischen Gruppe und sie wirkte im Chor und und bei Schulaufführungen an vorderster Front mit. Außerdem war Regina Sportlerin und seit einigen Jahren außerschulisch aktiv in der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Lauf.

Schulleiter Grötsch schildert die Schülerin als zuverlässig und engagiert, die schulischen Leistungen waren tadellos. Im Freundeskreis war Regina sehr beliebt und in ihrer Familie, die 18-Jährige hat zwei größere Schwestern und einen jüngeren Bruder, war sie hochgeschätzt und riss mit ihrer lebensfrohen quirligen Art immer alle mit...

4.10.2005 17:35 MEZ im Internet und
Pegnitz-Zeitung vom 04.10.2005, zum Originalartikel

Regina Schütz, die am 02.10.2005 in Lauf verunglückte, im August an ihrem 18. Geburtstag
 
Regina Schütz
im August an ihrem 18. Geburtstag
Foto: Volker Schütz

Die Eltern, Uwe und Monika Schütz, danken dem Redaktionsleiter Clemens Fischer von der Pegnitz-Zeitung in Lauf für seinen sehr gut recherchierten Bericht. Auch sehr viele Zeitungsleser haben sich bei ihnen gemeldet und sich sehr positiv geäußert.

Neu ( 02.04.06 ) : Regina-Seiten in neuem Design unter regina.aref.de
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