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Weihnachtsfeier abgesagt

Christen in Basra haben ihre Weihnachtsfeier aus Angst vor Angriffen abgesagt

22.12.07: Die Christen in der südirakischen Stadt Basra wollen aus Angst vor Angriffen radikaler Islamisten keinen Weihnachtsgottesdienst feiern. Die Gemeinde habe die Feier aus Angst abgesagt, die Gläubigen könnten auf ihrem Weg in die Kirche Mari Afram von radikalen Islamisten angegriffen. werden.

Dies teilte die in Göttingen ansässige Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gestern mit. Drei Viertel der 2003 noch rund 5.000 aramäisch-sprachigen Christen seien bereits aus Basra geflohen, weil das Leben für sie dort unerträglich geworden ist. Heute gäbe es höchstens dort noch 500 Christen in der südirakischen Stadt. Sie würden bedroht und angegriffen, wenn sie sich nicht an islamische Sitten halten.

Basra liegt liegt am Arvand Rud ist ungefähr 100 Kilometer von seiner Mündung in den Persischen Golf entfernt. Basra ist die wichtigste Hafenstadt des Irak.

Durch Attentate und bestialische Morde, Verschleppungen, Vergewaltigungen, Bombenanschläge und Morddrohungen eingeschüchtert

Durch Attentate und bestialische Morde, Verschleppungen, Vergewaltigungen, Bombenanschläge und Morddrohungen wurden bereits drei Viertel der bei Kriegsbeginn 2003 noch etwa 650.000 Assyrer-Chaldäer-Aramäer aus dem Land getrieben.

Autor: Uwe Schütz, 22.12.2007

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