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Kirche im Irak droht auszusterben

100.000 Christen im Irak sind auf der Flucht

24.08.07: Das Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt) berichtet, dass die Flüchtlingsbewegungen im und aus dem Irak das Überleben der Kirche gefährden. Die Kirchenleitungen seien im Visier terroristischer Gruppen. Sie werden verschleppt, bedroht oder erschossen; Kirchen bombardiert oder ganze Stadtteile sollen von Christen „gesäubert“ werden. „Schätzungsweise 100.000 Christen sind auf der Flucht.

Doch wenn die Führung weg geht oder getötet wird, was geschieht mit der Kirche im Irak“, fragt ein Mitarbeiter im Irak. „Ich bete, dass die Menschen bleiben oder zurückkehren, um die Kirche am Leben zu erhalten.“ Die rund 450.000 Christen im Irak gelten für Terroristen oder kriminelle Banden als Verbündete der USA und dem Westen. Der Mitarbeiter berichtete von Säuberungsaktionen in Bagdad, bei denen christliche Familien aus ihren Häusern vertrieben werden, um muslimische darin wohnen zu lassen. Christen werden auch bedroht, zum Islam zu konvertieren. Doch oftmals würden die Banden ihren Aktionen nur einen „religiösen Anstrich geben“. „Sie wollen die Kirche im Irak vernichten.“ Dennoch würden sich Christen zu Gottesdiensten versammeln. „Die Schwierigkeiten bringen uns näher zu Gott.“

Quelle: Pressemitteilung von Open Doors Deutschland vom 13.08.2007

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