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NEIN zur Ganztagsschule

Steeb bezeichnet Ganztagsschule als "materialistische Ideologie"

"Auf Dauer schlauer" sagen die Befürworter, NEIN zur Ganztagsschule sagte Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland in einem Interview der Zeitschrift Family (family 03/03)

Hartmut SteebSchon die Halbtagsschule habe ihm keinen Mut gemacht, weder die eigene Schulzeit noch die Schulzeit seiner Kinder, noch seine Tätigkeit als Elternvertreter und die drei Jahre als Elternbeiratsvorsitzender in einer multikulturellen Innenstadt-Grundschule in Stuttgart.

Steeb fragt:

Was wird in der Schule heute an Werten oder gar Glaube vermittelt ?
Wo sind Lehrer mit wirklichem Vorbildcharakter in ihrer Lebensführung ?

Bezüglich Ganztagsschule zitiert der den kürzlich verstorbene Pädagogen Dieter Velten: „Kinder werden zu Objekten politisch-ökonomischer Überlegungen degradiert !“

Was ist denn der eigentliche Antrieb für Ganztagesschulen und Ganztagesbetreuung ?
Geht es dabei um die Kinder und deren Chancen ?

Oder geht es nicht viel mehr darum, dass das Lebensmodell heute staatlich privilegiert und finanziert heißt: Kinder so früh als möglich aus dem Haus, damit die Eltern als Arbeitskräfte dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und damit auch die finanzielle Aushungerung der Familien beendet wird ?

Das heißt im Klartext: Die Arbeit in der Familie zählt nicht. Sie wird nicht bezahlt. Sie ist karrierehinderlich. Vollzeitarbeit in der Familie bleibt außerhalb der Werteskala. Nicht Ehe und Familie werden gefördert, sondern die Sozialisierung der Erziehung.

Widerspruch zum Grundgesetz

Ganztagsschule widerspräche dem Grundgesetz, wonach „Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht und die zuvörderst den Eltern obliegende Pflicht ist“ (aus Artikel 6 des Grundgesetzes)

Was vermittelt das Ganztagsschulenkonzept den Kindern?

"Die Eltern haben für dich während des normalen Tagesablaufs keine Zeit, dafür geht es uns aber bald materiell besser."

Geld statt Zeit ist die materialistische Ideologie des neuen Bildungskonzeptes!

Und was wäre die Alternative? Die Stärkung von Ehe und Familie! Die Beachtung des Subsidiaritätsprinzips: die Finanzen in die Familien selbst geben. Die können dann frei entscheiden -- und frei bezahlen --, welche Werte sie ihren Kindern weitergeben und von wem sie diese Werte vermitteln lassen wollen. Das jedenfalls wäre meines Erachtens die wirklich freiheitliche Alternative.

AREF, 2005

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