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Hintergrund-Infos

Gender Mainstreaming


Begriff "Gender"

Für den englischen Begriff "Gender" gibt es kein deutsches Wort. Im Englischen unterscheidet man das grammatikalisches Geschlecht“ (=gender) vom biologischen Geschlecht (= sex).

Herkunft

Der Begriff wurde erstmalig 1984 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und später auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert. Bekannt wurde Gender Mainstreaming insbesondere dadurch, dass der Amsterdamer Vertrag 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union machte.

Nach einer Definition des deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechterrollen von Frauen und Männern mit "gender" bezeichnet: „Diese sind – anders als das biologische Geschlecht – erlernt und damit auch veränderbar.“

Ziel

Unter dem Gender Mainstreaming will die Politik die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Gender Mainstreaming ist von expliziter Frauenpolitik zu unterscheiden. Bei Gender Mainstreaming werden beide Geschlechter einbezogen. Gender Mainstreaming wird in Deutschland von weiten Teilen des politischen Spektrums anerkannt und von der derzeitigen Bundesregierung (CDU/FDP) verfolgt.

Bei Gender Mainstreaming geht es nicht mehr um die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Muttersein. Maßgebliches Ziel ist das, die Frau wie der Mann sich einen Ganztagsjob zu suchen hat. Indirekt geht es also um die Abschaffung der Hausfrau und Mutter.

Kritik

In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) war 2006 zum Thema Gender Maintreaming unter dem Titel "Politische Geschlechtsumwandlung" zu lesen:

"Viele wissen auch aus eigener Erfahrung, was Umfragen immer neu belegen: daß die überwältigende Mehrheit der Mütter in Deutschland gern halbtags, aber nur ungern ganztags arbeiten würde. Und doch verabschieden die beiden stark geschrumpften Volksparteien ein gerade auf das Gegenteil zielendes Gesetz. Abgeordnete mit einem herkömmlichen Familienbild (Vater, Mutter und Kinder bilden die Familie) fragen sich fast verzweifelt, woher das alles kommt und warum es, obwohl kaum jemand dafür zu sein scheint, gleichsam unwiderstehlich über die Politik hereinbricht." (aus "Politische Geschlechtsumwandlung" von Volker Zastrow in FAZ vom 19.06.2006, Nr. 139 / Seite 8)

Die Autoren Manfred Spreng, Harald Seubert und Andreas Späth sprechen in ihrem Buch über die Irrtümer der Gender-Ideologie von "Vergewaltigung der menschlichen Identität".

 

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Buch "Vergewaltigung der menschlichen Identität" greift Gender-Theorie an

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