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Hintergrund-Infos

Beginn des Christentums


Was ER verändert hat

und warum man davon heute so wenig sieht

Die Gemeinde Jesu machte einen guten Anfang. Wer sich taufen lassen wollte, musste sich zunächst lange unterweisen lassen, Gemeindezucht wurde streng gehandhabt. Sporadische Verfolgung durch römische Kaiser half, die Gemeinde von "lauwarmen" Christen zu befreien. Selbst heidnische Beobachter waren davon angezogen, wie die Christen sich um andere kümmerten und den Unterdrückten, Armen und Kranken halfen.

Mit Kaiser Konstantin setzte ein gewaltiger Wandel ein. Er legalisierte als erster das Christentum und machte es zur staatlich unterstützten Religion. Seine Herrschaft schien der größte Triumph des Glaubens zu sein, denn er ließ mit staatlichen Geldern Kirchen erbauen und unterstützte theologische Konferenzen, anstatt Christen zu verfolgen.

Allerdings hatte dieser Triumph auch seinen Preis: Die beiden Königreiche wurden miteinander verwechselt. Der Staat ernannte nun Bischöfe und andere Kirchenbedienstete, und bald war die Hierarchie innerhalb der Kirche ein genaues Abbild der staatlichen Rangordnung. Und die christlichen Bischöfe begannen ihrerseits nicht nur der Kirche, sondern der ganzen Gesellschaft ihre Moralvorstellungen aufzuerlegen.

Wenn ich mir das Leben Jesu ansehe, wird mir bewusst, wie weit wir uns von dem göttlichen Gleichgewicht, das er uns vorgelebt hat, entfernt haben.

Der Mann von Nazareth war ein sündenfreier Freund der Sünder, ein Vorbild, das uns in beiden Punkten beschämen sollte.

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