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Hintergrund-Infos

Concorde-Absturz-Ursache

AREF-Kalenderblatt zum 25. Geburtstag der Concorde

Ursache des Concorde-Absturzes vom 25.07.2000 geklärt

Vier Jahre nach dem Absturz der Concorde am 25. Juli 2000 bei Paris steht fest, warum über 100 Menschen starben. Der Auslöser für die Katastrophe sei der 43 cm lange Metallstreifen gewesen. Im Gegensatz zum Originalteil sei der Metallstreifen, der auf der Startbahn lag, aus Titan gewesen, berichtete die Staatsanwaltschaft in Pontoise bei Paris. Wäre der Reifen der Concorde über das das Originalteil gerollt, wäre der Reifen nicht beschädigt worden und die Katastrophe nicht passiert.

Die Kettenreaktion

Der Titan-Streifen brachte einen der Reifen zum Platzen. Teile davon trafen eine Tragfläche mit einem eingelagerten Tank, der daraufhin zerbarst. Das auslaufende Kerosin (Flugzeugbenzin) geriet in Brand und führte zu der Katastrophe. 113 Menschen starben, unter ihnen waren 97 Deutsche.

Die Schuldfrage

Der 43 Zentimeter lange Metallstreifen aus Titan stammte von einer DC-10 der US-Fluggesellschaft Continental Airlines, die kurz vor der verunglückten Concorde gestartet war. Um die Schuldfrage zu klären, müssen die französischen Ermittler noch herausfinden, warum ein Teil mit einer anderen Legierung eingesetzt wurde und ob dies den Vorschriften entsprach.

Nach unbestätigten Berichten soll Titan im Wartungsbuch der DC-10 nicht für eine solche Metalllamelle vorgesehen sein. Die weiteren Nachforschungen könnten nach den Angaben die Grundlage für offizielle Ermittlungsverfahren zur Concorde-Katastrophe werden.

Kalenderblatt zum 25. Geburtstag der Concorde

Uwe Schütz, 22.07.2004, Quelle: t-online.de


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