zur AREF-Startseite
Bibelflash
Lukas 11, 9
gesendet am 12.05.2008 von Jens R. Göbel
 

Wer suchet, der findet. Eine altbekannte Weisheit. Wer hat sich die noch nicht anhören müssen, wenn man gerade mal wieder etwas verlegt hat? Ursprünglich kommt dieser Ausspruch von Jesus:

"Bittet, und es wird euch gegeben werden;
sucht, und ihr werdet finden;
klopft an, und es wird euch aufgetan werden."

Lukas 11, 9

Ein wirklich sehr freundliches Verhalten, auf das wir da stoßen sollen. Allerdings spricht Jesus hier nicht über unsere Mitmenschen. Er ist ganz realistisch. Es gibt keine Garantie, dass wir diese Freundlichkeiten allzu oft erleben. Bestenfalls bei Freunden. Diese sicheren Zusagen betreffen unser Verhältnis zu ihm selbst bzw. zu Gott.

Jesus beschreibt uns damit, wie wir auf ihn, auf Gott zugehen dürfen. Wir dürfen da ganz zuversichtlich sein. Er sagt zu, uns mit unseren Bitten und Nöten nicht zappeln zu lassen. Unter uns Menschen gilt schon mal das Motto: Schauen wir mal, dann sehen wir, was wir tun können. Bei Gott ist das anders. Wenn wir aufrichtig auf ihn zugehen, haben wir seine feste Zusage. Er wird handeln. Nicht immer, wie wir es erwarten, aber er lässt uns nicht im Stich.

Bitten, suchen, anklopfen - das sind alles aktive Handlungen. Mit ihnen gehen wir einen Schritt auf Gott zu. Das ist notwendig, denn ein Leben mit Gott und all den guten Verheißungen der Bibel, ist nur freiwillig zu haben. Mit unserem kleinen Schritt zeigen wir, dass wir es ernst meinen, es wirklich wollen. Ein kleiner Schritt reicht, denn Gott ist mit Jesus bereits bis an uns herangekommen. Er reicht uns die Hand und nimmt unseren Wunsch gerne an. Wenn wir aufrichtig ein Leben mit Jesus führen wollen, wenn wir bitten, suchen und anklopfen, haben wir die feste Zusage es zu bekommen (Lukas 11,13).

Jens R. Göbel, 09.05.2008

mehr bei uns über:
SEINE Worte