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Bibelflash
Sprüche 13, 24
gesendet am 10.09.2006 von Heiko Müller
 

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Neulich auf der Autobahn. Ich quäle mich im zähfließenden Baustellenverkehr vorwärts. Als die Enge irgendwann endlich abnimmt, bin ich froh, wieder überholen zu können. Hinter dem Brückenpfosten steht überraschend das Fotostudio und begrüßt mich mit einem roten Blitz mitten ins erstaunte Gesicht. Ein Blick auf den Tacho lässt mich nichts Gutes ahnen.

Auf dem Brief 2 Wochen später ist mein Foto gleich mit abgedruckt. Diskutieren hilft nichts, schade ums Geld.
Es gab eine Grenze, die habe ich überschritten. Das ist die Quittung. Und die wirkt: Ich fahre nicht mehr schneller, als ich darf. Aber wie lange hält das vor?

Wir probieren ständig aus, Grenzen zu erfahren, wollen sie am liebsten ein bisschen hinausschieben. Das machen wir gerade im Kindesalter besonders oft. Grenzen helfen, die Umwelt zu begreifen, abzustecken, was gut ist und was schadet. Ein Kind akzeptiert dabei, dass Überschreitungen weh tun. Und es profitiert davon, wenn gelernte Grenzen konsequent angeboten werden.

Wenn zum Beispiel das letzte Bonbon vor dem Schlafengehen auch das letzte bleibt, und es nicht noch ein allerletztes gibt und dann noch eines, bloß weil Mutti sonst das Geschrei nicht erträgt. Sicher gäbe es das Geschrei schon lange nicht mehr, wenn klein Sohnemann ge-nau wüsste, dass es sich nicht lohnt. Und das meint auch die uralte Weisheit aus den Sprüchen der Bibel:

Wer seinen Sohn nicht straft, der liebt ihn nicht;
wer seinen Sohn liebt, der weist ihn schon früh zurecht.

Sprüche 13, 24

Autor: Heiko Müller

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