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Haft für Christin in Jordanien

Witwe sollte ihre zwei Kinder abgeben, damit sie moslemisch erzogen werden

Ein Gericht in Jordanien hat die Christin Siham Qandah zu einer Haftstraße von 30 Tagen verurteilt, es sei denn, die Witwe übergibt ihre beiden Kinder Rawan (15) und Fadi (13) der Obhut ihres Bruders Abdullah al-Muhtadi, damit dieser die Kinder moslemisch erzieht.

Im Mai 2002 hatte die jordanische Regierung auf internationalen Druck der Witwe noch zugesichert, dass sie ihre Kinder nicht abgeben müsse. Als Siham Qandah daraufhin ihr ihr Versteck verließ, in das sie sich vorsichtshalber mit ihrer Familie zurückgezogen hatte, hielten sich die zuständigen Beamten nicht an die Absprache. Am 7. Oktober erhielt Siham Qandah einen Brief, in dem sie dazu aufgefordert wurde, ihre Kinder innerhalb von fünf Tagen an ihren Bruder zu übergeben, anderenfalls würden diese mit Gewalt aus ihrer Obhut entfernt. Daraufhin versteckte sich die Familie erneut.
Es gibt kein höheres Gericht, an das sich Siham Qandah nun noch wenden könnte. Eine Ausreise aus Jordanien ist ebenfalls nicht möglich, da ihre Kinder den Grenzbeamten bekannt sind.

Quellen: crosswalk, compass direct news und jesus.de-Newsletter


 

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