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Bibelverbreitung behindert

In Usbekistan und Kasachstan dürfen in öffentlichen Läden keine Bibel verkauft werden

28.01.2012: Die Aktion Weltbibelhilfe, eine Aktion der Deutschen Bibelgesellschaft, beklagt Behinderungen bei der Verbreitung der Heiligen Schrift in zentralasiatischen Staaten. Nach Angaben von Bibelgesellschaften aus der Region dürfe in den Ländern Usbekistan und Kasachstan in öffentlichen Läden keine Bibel verkauft werden, heißt es in einer am Freitag in Stuttgart verbreiteten Mitteilung. «In Schulen ist die Bibel verboten, und es gibt keinen Religionsunterricht für Christen,» wird Khalmat Ashirov, Leiter der Bibelgesellschaft in Usbekistan, zitiert.

Ohne eine staatliche Registrierung dürfe in Kasachstan keine religiöse Literatur veröffentlicht, importiert oder verbreitet werden. Religionsausübung im öffentlichen Raum sei dort untersagt. Im ganzen Land gebe es nur drei christliche Buchläden. Für Interessierte an der Heiligen Schrift seien die Bibelgesellschaften oft die einzige Anlaufstelle.

Mit einer Spendenaktion unterstützt die Weltbibelhilfe Projekte in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Es werden Bibeln, Kinderbücher, Kinderbibeln und Bibelpakete für Kirchengemeinden zur Verfügung gestellt.

Lage hat sich für Christen in Usbekistan 2011 verschlechtert

Die Lage der Christen hat sich im vergangenen Jahr (2011) verschlechtert. Usbekistan belegt im Weltverfolgungsindex, der Liste der größten Christenverfolgerstaaten, Platz 7.

Quelle: jesus.de-Newsletter vom 27.01.2012

Autor dieser Webseite: Uwe Schütz

 

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