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1.000. Hinrichtung in den USA seit 1976

Der 1000. Häftling ist seit Wiedereinführung der Todesstrafe hingerichtet worden

02.12.05: Begleitet von Protesten ist in den USA der 1000. Häftling seit Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 hingerichtet worden. Der Doppelmörder Kenneth Lee Boyd starb kurz nach 02.00 Uhr (08.00 MEZ) im Zentralgefängnis von Raleigh im Bundesstaat North Carolina durch eine Giftspritze. Der 57-jährige war 1994 wegen Mordes an seiner getrennt lebenden Frau und seines Schwiegervaters zum Tod verurteilt worden.

Familienbesuch vor der Hinrichtung

Kurz vor der Hinrichtung war Boyd noch von Familienangehörigen besucht worden. Er sei reumütig gewesen, zugleich aber verärgert, dass sein Name nun mit einem solchen „makabren Ereignis“ für immer verbunden sei, berichteten örtliche Medien.

Menschenrechtsorganisationen prangern Todesstrafe als „barbarisch“ an

Gegner der Todesstrafe, darunter Amnesty International, hatten seit Tagen mit Mahnwachen und anderen Aktionen auf das „Hinrichtungsjubiläum“ aufmerksam gemacht und die Praxis in den USA als „barbarisch“ angeprangert. Auch in der Nacht hatten wieder 100 Demonstranten vor dem Gefängnis gegen die Todesstrafe demonstriert.

56. Hinrichtung des Jahres

Boyds Exekution war die 56. in diesem Jahr. Bereits am Abend (Ortszeit) war in South Carolina die Hinrichtung des 34-jährigen Shawn Paul Humphries geplant, der wegen Mordes an einem Ladenbesitzer verurteilt wurde.

AREF, 02.12.2005

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