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Hintergrund-Infos

Smog


Was ist Smog?

Das Begriff "Smog" ist eine Zusammenziehung der englischen Begriffe "Smoke" (Rauch) und und "fog" (Nebel). Bis in die 60er Jahre glaubte man, der "Smog" sei nur ein typisches Problem in London. Heute unterscheidet man zwischen dem "London-Smog" und dem "Los-Angeles-Smog".

London-Smog

Der sogenannte "London-Smog" entsteht bei hohen Schadstoffbelastungen, wenn auf eine Kälteperiode ein plötzlicher Wärmeeinbruch folgt. Die warme (leichtere) Luft vermischt sich nicht mit der bodennahen, verschmutzten Kaltluft, sondern lagert sich darüber. Man spricht von einer Inversionswetterlage. Rauch und Abgase aus Heizungsanlagen, Kraftwerken, Frabriken und Kraftfahrzeugen können nicht mehr abziehen und sammeln sich wie unter einer Käseglocke. Dies geschieht vor allem im Winter.

Smog belastet die Atemwege und den Kreislauf. Den ersten Smogalarm der Stufe III mit totalem Fahrverbot gab es am 18.01.1985. Durch den Rückgang der Schwerindustrie tritt der London-Smog in Deutschland heute kaum noch auf.

Los Angeles-Smog

Dagegen plagt der "Los Angeles-Smog", auch Sommersmog genannt, Ballungsgebiete der westlichen Welt heute recht häufig. Stickoxide und Kohlenwasserstoffe reichern sich an. Die Sonne wirkt auf diese Gase ein. Es entsteht Ozon, das bei hoher Konzentration die Atemwege angreift.

Zuviel Ozon in den unteren Schichten der Atmosphäre ist also gefährlich; der Ozongehalt der Stratosphäre, der mittleren Schicht, ist jedoch überlebenswichtig für die Menschheit. Er schützt sie vor gefährlicher UV-Belastung - und nimmt bedrohlich ab!

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