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Hintergrund-Infos

Kollektives Gedächtnis


Der Begriff kollektives Gedächtnis bezeichnet eine gemeinsame (= kollektive) Gedächtnisleistung einer Gruppe von Menschen oder einem Volk.

Das kollektive Gedächnis bewirkt gruppenspezifisches Verhalten

Das kollektive Gedächtnis wird als Rahmen einer solchen Gruppe verstanden: Es bildet die Basis für gruppenspezifisches Verhalten (von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen). Das Kollektive Gedächtnis nimmt mit Blick auf die kulturelle Vergangenheit Bezug auf die gegenwärtigen sozialen und kulturellen Verhältnisse, wirkt individuell auf eine Gruppe von Menschen und tradiert gemeinsames Wissen.

Das kollektive Gedächnis entsteht durch Dokumentation oder Weitererzählen

Beim kollektiven Gedächtnis wird zwischen dem kommunikativen Gedächtnis und dem kulturellen Gedächtnis unterschieden. Das kommunikative Gedächtnis liefert mündlich weitergegebene Erfahrungen/Traditionen. Diese Form des Gedächtnis ist somit an Menschen gebunden, weil es von der Weitererzählung lebt. Im Gegensatz dazu steht das kulturelle Gedächtnis, welches nicht an Personen gebunden ist. Hierbei werden Erinnerungen vielmehr niedergeschrieben und somit für die Nachwelt konserviert.

Das Konzept des kollektiven Gedächtnisses stammt von dem französischen Philosophen und Soziologen Maurice Halbwachs († 1945), der diesen Begriff in den 1920er Jahren einführte.

Autor dieser Webseite: Uwe Schütz, Quelle: wikipedia.de

Seiten, auf denen der Ausdruck kollektives Gedächnis verwendet wird:
AREF-Kalenderblatt Lizenz zum Töten über die Kreuzzüge


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