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Im Bibelflash:

Lehrtext

gesendet am 23. April 2023 von Jens R. Göbel
 

 

Kein Mensch, der etwas ausheckt, etwas moralisch Verwerfliches plant, vielleicht sogar etwas Illegales plant, macht das öffentlich. Solche Pläne entstehen im Verborgenen. Für Behörden ist es regelmäßig eine Herausforderung, Planungen von kriminellen Aktionen möglichst früh zu erkennen und zu vereiteln. Mindestens aber diese nach vollzogener Tat offen zu legen, um die Schuldigen zu bestimmen. Wir empfinden es als gerecht, wenn Schuldige sich vor Gericht verantworten müssen und möglichst ein Schadensausgleich bestimmt wird.

Die meisten Menschen verfügen über den Glauben, zumindest die Intuition, dass wir uns auch einmal gegenüber Gott verantworten müssen. Es geschieht so viel Ungerechtigkeit in dieser Welt, es wäre höchst ungerecht, wenn diese nicht aufgearbeitet werden würde. Wenn Schädigungen - insbesondere auch des Rufs - ewig im Raum stehen blieben. Dazu sagt die Bibel über Gott:

Kein Geschöpf ist vor ihm verborgen,
sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen,
dem wir Rechenschaft geben müssen
.“
Hebräer 4, 13

Wer glaubt, etwas vor Gott verheimlichen zu können, täuscht sich.
Wer glaubt, an Gott vorbei zu kommen, täuscht sich.
Die Bibel ist dazu eindringlich direkt. Allerdings zeigt sie auch die Lösung. Sie überbringt die Frohe Botschaft, das Evangelium. Gott liebt uns Menschen so sehr, dass Jesus Christus all unsere Schuld auf sich genommen hat. Bekennen wir ihm unsere Schuld und nehmen wir sein Geschenk der Vergebung an, dann wäscht uns Jesus rein. Dann stehen wir völlig schuldlos vor ihm, als den Weltenrichter (1. Johannes 1,9).

Aber es ist noch besser. Gott sieht uns umfassender, als wir selbst. Er sieht unser ganzes Potential. Gehen wir seinen Weg, dürfen wir erstaunt sein, zu was er uns entwickelt.

Jens R. Göbel, 21.04.2023