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Im Bibelflash:

Matthäus 26, 40

gesendet am 6. Mai 2018 von Heiko Müller
 

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1:30s, mp3, 704 KB

 

Gerade lese ich einen öffentlichen Brief eines Flüchtlings an sein Jobcenter. Er bedankt sich, dass er als erfahrener Akademiker aus der Chemie hier natürlich keinen Job bekommen kann. Jetzt soll er Maler lernen, bestimmt das Jobcenter, denn das Geld kriegt er ja vom Jobcenter. Also lernt er Maler, obwohl es ihm keinen Spaß macht, und ist vielleicht froh, dass er nicht in einem „Anker“-Zentrum zusammengepfercht wird und wieder abgeschoben werden soll. Ganz normale, bayerische Verhältnisse? - Ich möchte eingreifen, helfen, vermitteln, aber ich weiß nicht wie. Noch nicht einmal, wie ich Mut zusprechen könnte.

Mir fällt ein irischer Segenswunsch ein:

„Gott sei in dir und weite Dein Herz, zu lieben
und für das Leben zu kämpfen.“

Irischer Segensspruch

Wenige kämpfen hier noch für die Flüchtlinge. Vielen ist es egal bis hin zur Ablehnung gegenüber allem Fremden. Und das ist ja nichts Neues unter den Menschen.

2.000 Jahre her, da zählt Jesus den Menschen auf, wo sie ihm als König einen Dienst getan haben, als er in Not war, nackt, hungrig und durstig. - Die Leute konnten sich damals schon nicht erinnern, dass sie ihn vorher so gesehen hatten und schon gar nicht, dass sie ihm geholfen hätten.

„Darauf wird der König ihnen antworten: ‚Ich sage euch:
Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt
- und wäre er noch so gering gewesen -,
das habt ihr für mich getan.‘“

Matthäus 26, 40

Heiko Müller

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