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Im Bibelflash:

Psalm 111

gesendet am 31. Juli 2016 von Heiko Müller
 

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1:30s, mp3, 709 KB

 

Was sind denn das für Zeiten?, frag ich mich. Überall nur noch Verrückte auf der Welt? Hat nun letztes Wochenende der Terror auch Deutschland erreicht? - Ach, nein, zum Glück nicht, nur die Tat eines Einzelnen, hieß es. War das dann kein Terror, kein Schrecken also für die Menschen, die in der ganzen Stadt aus Angst durcheinander gerannt sind? Als ob es für die Angehörigen der getöteten Kinder einen Unterschied macht, ob der IS dahinter steckt oder irgendein armer Irrläufer, den man am Ende vielleicht noch für nicht schuldfähig erklärt hätte. - Das bleibt uns ja nun erspart.

Ob München, Ansbach und wer weiß, wo noch: Die Muster sind auffällig gleich: Ichsucht, Geltungs- und Machtbedürfnis ... - egal, ob Einzelkämpfer oder im Auftrag einer Terrorarmee oder als Diktator mit erweitertem Wirkungskreis. Sie alle setzen sich in Szene, Verluste werden in Kauf genommen, sogar der eigene. - Was macht das als Bürger eines demokratischen Staates mit mir, wenn ich merke, dass alle Instrumente zur Beilegung und Abwehr dieser Verhältnisse zu kurz zu greifen scheinen? Soll unsere Antwort auch radikal sein? Der Psalm 111 gibt einen Rat:

„Weisheit beginnt damit, dass man dem Herrn mit Ehrfurcht begegnet.
Alle, die in dieser Haltung leben, gewinnen gute Einsicht.
Gottes Lob wird für immer und ewig bestehen.“

Psalm 111,10

Egal, was ich also vorhabe, wie ich plane, Menschen zu begegnen, deren Handlungen ich verachte: Es wäre ganz gut, wenn ich Gott dabei in die Augen schauen kann.

Heiko Müller

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