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Im Bibelflash:

Psalm 32

gesendet am 14. Mai 2015 von Dr. Hans Frisch
 

 

Seit zwei Wochen ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft, mit Sätzen zwischen zehn und tausend Euro - sicher ist nicht deshalb der zweite Bußpsalm als Flash für heute gewählt, es ist Psalm 32.

Um welche Übertretungen es im Straßenverkehr (oder beim Parken) geht, das wissen wir (wenigstens das meiste). Bei der Buße im Alten Testament geht es um Übertretung der Gebote (von denen die meisten nur die Zehn Gebote kennen). Geschwindigkeitskontrollen spielen da keine Rolle (Pferderennen waren nicht üblich). Den Esel konnte man auch überall abstellen, wo er nicht ans Gemüse kam - doch, am Sabbat arbeiten, nicht koscher essen, den Namen Gottes aussprechen und vieles andere - das alles war schlimm, weil es das heilige Gesetz verletzte.

Wir sind froh, wenn das Bußgeld niedrig ausfällt - bei der Verletzung des Heiligen gibt es nicht ein „mehr oder weniger“, und auch nicht bei der Buße. Doch es gibt ein Bussverfahren: Wer inne wird, dass er das Gesetz übertreten hat, und damit aus dem heiligen Bund Gottes mit dem Volk Israel herausgefallen ist, der soll ein Sündopfer bringen, nach einem klaren Ritual - nicht als Preis, sondern als Zeichenhandlung, um zu bekennen: „Ich habe gesündigt und ich will wieder geheiligt werden“.

Wenn der Priester etwas von dem Blut des Opfers an die vier Hörner des Altars gestrichen hat, dann wird ihm zugesprochen: „Dir ist vergeben.“ David hatte das erlebt. Seine Übertretung war nicht nur Sabbatschändung oder eine Speisevergehen, Ehebruch und Mord lasteten auf ihn.

„Als ich's verschweigen wollte, da verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen.
Darum bekannte ich dir Gott meine Sünde“.
Psalm 32, 3

Er tat es öffentlich im Tempel, und ihm wurde vergeben. Und froh bekennt er:

„Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist!
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet,
in dessen Geist kein Trug ist!“
Psalm 32, 1-2

„Ich bekannte dir meine Sünde, und meine Schuld verhehlte ich nicht.
Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen.
Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.“
Psalm 32, 5

Dr. Hans Frisch

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