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Im Bibelflash:

Matthäus 15, 10

gesendet am 27. Januar 2013 von Heiko Müller
 

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1:30s, mp3, 706 KB

"Hände waschen!" - Kurz vor dem Essen rief meine Mutter mir diese Ermahnung zu. Und obwohl meine Finger heute meist nicht mehr so dreckig sind wie zu Kinderzeiten, beherzige ich diesen Rat nach wie vor. Er ist mir zur Gewohnheit geworden, und ich gebe ihn an die nächste Generation Kinder weiter. Ich könnte den Rat natürlich heute noch weiter ausbauen, eine bestimmte Seife vorschreiben, die Waschzeit genau festlegen, die Wassertemperatur angeben - und irgendwann geriete dann das Essen selbst gar ganz in den Hintergrund. - Lächerlich, das machte niemand mit? - Wenn das die "Eintrittskarte" in ein Nobelrestaurant wäre mit freiem Verzehr, wer weiß?

Menschen möchten etwas, andere bieten etwas und üben Macht aus, indem Sie Regeln aufstellen. Das ist heute nicht anders als vor 2000 Jahren in Israel. Die Pharisäer erweiterten damals großzügig die Ratschläge aus den überlieferten Schriften und achteten auf strikte Einhaltung beim Volk. Irgendwann erwischten sie auch die Jünger von Jesus, die sich vor dem Essen nicht die Hände gewaschen hatten. Nach ihren Geboten wären die Jünger schließlich unrein. Ganz furchtbar! Es gab eine heftige Auseinandersetzung zwischen Jesus und den Pharisäern.

"Dann rief Jesus die Menge zu sich und sagte:

‚Hört zu, damit ihr versteht, was ich sage!'"
Matthäus 15, 10

Und was er sagte, gilt auch heute noch: In Gottes Augen macht nicht das unrein, was in den Mund reingeht, sondern vielmehr so manche Worte, die aus dem Mund herauskommen. Einmal ausgesprochen sind sie ganz schlecht wieder abwaschbar.

Heiko Müller

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