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Im Bibelflash:

Johannes 12, 23

gesendet am 31.03.2013 von Dr. Hans Frisch
 

Jesus aber antwortete ihnen und sprach:

„Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde.“ aus Johannes 12, 23

Ein eigenartiger Satz! Es ist einige Tage vor Karfreitag. Einige Griechen sind zum Passahfest in Jerusalem – sie kommen zu Philippus: „Wir wollten Jesus gerne sehen.“ Der sagt es Andreas und geht mit ihm zusammen zu Jesus. Der aber hebt an und sagt: „Die Zeit meiner Verherrlichung ist gekommen“ und redet dann von dem Weizenkorn, das in die Erde fällt, erstirbt und dann Frucht bringt.

Er meint eindeutig seinen Tod und seine Auferweckung als „Verherrlichung“. Wer also Jesus in seiner Herrlichkeit erleben will, der muss ans Kreuz kommen – und dann dem Auferstandenen begegnen. Wer ihn verehrt, als menschliches Vorbild, als Wundertäter und Arzt, als Anwalt der Armen und Schwachen oder welche Titel man ihm noch geben könnte – der bleibt außen vor.

Karfreitag ist der beste Tag, die Herrlichkeit des Erlösers zu erkennen. In der Offenbarung sieht Johannes ihn als „ein Lamm, wie geschlachtet“ – die Ältesten und die Engel beten ihn an, und der ganze Weltkreis stimmt ein: „Dem der auf dem Thron sitzt und dem Lamm sei Preis, und Ehre, die Herrlichkeit und die Gewalt im All der Weltzeiten.“

Diese Perspektive sieht Jesus in seiner Verherrlichung – und dass es Griechen sind, deren Frage nach Jesus diesen Ruf auslöst, könnte bedeuten: Die Erlösung, die sein Tod bringen wird, ist nicht begrenzt auf das jüdische Volk – sie umfasst auch die Völker, die „Gojim“, die Heiden. Also auch uns.

Dr. Hans Frisch

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