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Im Bibelflash:

Lukas 9, 58

gesendet am 2. September 2012 von Heiko Müller
 

 

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1:30s, mp3, 706 KB

Einmal einen Tag im Windschatten meines Lieblingsprominenten. Das Leben genießen, oben stehen, einen Ehrenplatz haben. Tja, wie schafft man das nur, so einen Status zu bekommen? Ist es die richtige Gesellschaft, in die ich hätte hineingeboren werden müssen, einflussreiche Freunde, die ich nie kennengelernt habe, oder harte Arbeit und Disziplin, die ich nie aufgewendet habe. Mindestens eines davon wird wohl beteiligt sein, - keines davon könnte ich bieten. Wie lange würde ich wohl in einer solchen Gesellschaft geduldet werden? Akzeptiert oder ernst genommen würde ich wohl nie werden. Passiv jedenfalls. Ich müsste hart an mir arbeiten und die richtigen Leute kennenlernen.

Die Trittbrettfahrer sind bestimmt so alt wie die Menschheit. Schon zu Jesu Zeiten vor 2.000 Jahren gab es Leute, die wollten sich neben ihm in der Berühmtheit sonnen, für die sie noch nichts getan haben. Sie wollten einfach mitlaufen, dazugehören, wenn sich alle um ihn scharen.

Aber Jesus merkt damals schon, wer zu ihm gehören will und wer nur mit ihm wichtig sein möchte. Er braucht Mitarbeiter, die ganz für ihn Zeit haben. Den Gelegenheitsmitläufern gibt er scharfe Worte mit auf den Weg. Sein Lohn ist nicht von der Art: mein Haus, mein Auto, mein Boot.

"Jesus erwiderte:
‚Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel ihre Nester;
aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er sich ausruhen kann.'"
Lukas 9, 58

Auch heute noch bläst Christen überall auf der Welt dieser frische Wind entgegen. Warum sie das freiwillig aushalten, wäre doch eine Frage wert.

Heiko Müller

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