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Bibelflash
Sardes gesendet am 31.07.2005 von Heiko Müller
 

Ich freue mich immer, wenn ich Post bekomme. - Na ja, immer nicht, Rechnungen, Werbung, Mahnung vom Finanzamt, endlich die Lohnsteuer zu machen...
Dann muss ich aus meinem Schlaf aufwachen und aktiv werden, sonst gibt's am Ende nichts raus.

Vor knapp 2000 Jahren bekommt der Gemeindeleiter von Sardes auch einen Brief:

"Ich weiß alles, was du tust.
Man sagt von euch, dass ihr eine lebendige Gemeinde seid.
Aber in Wirklichkeit seid ihr tot."

Das muss man erst einmal verdauen. Denn nach außen hin blüht die Gemeinde von Sardes. Hauptstadt des damaligen Königreichs Lydien. Eine reiche Färberstadt in strategisch wichtiger Lage. Doch der Reichtum verdreht die Herzen der Leute.

Und so will Gott sie nicht haben, lässt er ihnen durch den Brief ausrichten. - Ob sie die Warnung angenommen haben?

Viel geblieben ist nicht von Sardes. Ein Ausgrabungsort in der Türkei. Eine Ruine, tot.

Manchmal lasse ich mich auch leiten von den Werten dieser Welt. Nach außen ist die Fassade prima, nach innen bröckelt der Kontakt zu Gott. Wie tot.

Irgendwann klappert dann aber der Briefkasten. Jemand ruft an, ich lese was, zum Beispiel in der Offenbarung diesen Text oder entdecke irgendwo den Mahnbrief an mich mit dem Angebot darin, wieder zurück zu kommen. Es hat sich jedes Mal gelohnt, ihn zu öffnen !

Heiko Müller

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