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Entstehung der Bibel
gesendet am 11. Februar 2001 von Elsbeth Rosen
 

Wenn ich mich f├╝r ein Buch interessiere, dann schaue ich zuerst nach: Wer hat es geschrieben? Was f├╝r einen Hintergrund hat der Autor? Was f├╝r eine Qualifikation? Und da mache ich bei der Bibel die erste erstaunliche Entdeckung: Hinter ihrem Buchr├╝cken verbirgt sich eine ganze Bibliothek! Die Bibel - das sind eigentlich 66 B├╝cher, geschrieben von ├╝ber 40 Autoren. Einige waren Politiker. Viele waren ganz normale kleine Leute, Hirten z.B., Fischer oder Bauern. K├╝nstler waren auch dabei. Einer war Arzt. Ein anderer Zollbeamter. Auch Geistliche und Theologen waren darunter. Eine interessante Mischung - das mu├č jeder zugeben. Entsprechend bunt ist die Palette der literarischen Formen und Stile. Da gibt es Urkunden und Gesetze, Lieder und Gebete, Reiseberichte und Briefe, politische Reden und Predigten, Familienstammb├Ąume, Statistiken u.v.a.m.

Ungew├Âhnlich ist auch der Entstehungszeitraum. Die ├Ąltesten Dokumente stammen von Mose, etwa aus dem Jahr 1500 v.Chr. Die j├╝ngsten von Johannes, etwa 100 n.Chr. 1600 Jahre hat es also gedauert, bis die Bibel fertig war.

Die Bibel hat sich nicht irgend jemand am Schreibtisch ausgedacht. Sie wurde niedergeschrieben in den W├╝sten des Sinai und Arabiens, an den Flu├čufern des Euphrat, als Israel dort im babylonischen Exil war, in den D├Ârfern und St├Ądten Pal├Ąstinas oder auf den Reisen des Apostels Paulus. Teile der Bibel entstanden hinter Gef├Ąngnismauern oder stammen aus der Verbannung auf der einsamen Insel Patmos im ├äg├Ąischen Meer.

Das sogenannte Alte Testament, also die ersten 39 B├╝cher der Bibel, wurde urspr├╝nglich in Hebr├Ąisch verfa├čt (kleine Teile auch in Aram├Ąisch), die 27 B├╝cher des Neuen Testaments in griechischer Sprache. Als Schreibmaterial dienten Tont├Ąfelchen, Pergament und Papyrus. Das Abschreiben war nat├╝rlich sehr zeitraubend und kostspielig. Erst die Erfindung der Buchdruckkunst um das Jahr 1445 durch Johannes Gutenberg machte eine massenhafte Verbreitung der Bibel m├Âglich. Heute gibt es Bibeln oder Bibelteile in mehr als 1900 Sprachen. Auch in Blindenschrift und auf Festplatte.

66 B├╝cher. ├ťber 40 Autoren. 1600 Jahr Entstehungszeit. Verschiedenste literarische Formen. Was macht eigentlich dieses kuriose Sammelsurium trotzdem zu einem Buch? Es ist der Gott der Bibel! Der Gott all jener Menschen, die an diesem Buch mitgeschrieben haben.

Gott selbst ist der "Herausgeber" der Bibel, der eigentliche Autor, der Ursprung. Und das Thema der Bibel ist Gottes Handeln am Menschen. Von der ersten bis zur letzten Seite. Ganz zentral dabei ist sein Handeln durch seinen Sohn Jesus Christus. Gott hat ihn in die Welt gesandt, um die Welt durch ihn zu retten. Wer an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.

Die Bibel ist nicht als fertiges Buch vom Himmel gefallen. Das macht sie angreifbar. Das macht sie aber gerade auch glaubw├╝rdig. Es gibt von ihr zahlreiche, gut erhaltene Handschriften, 5000 allein vom Neuen Testament. Und die reichen bis auf 100 oder 200 Jahre an die Zeit ihrer Ereignisse heran. Trotz ihres Alters stimmen die Texte bis auf winzige Abweichungen genau ├╝berein. Ein Vergleich: Das bekannte Buch von Julius C├Ąsar, "Der gallische Krieg", ist in nur zehn guterhaltenen Manuskripten vorhanden, die aus einer Zeit von 900 Jahren nach seinem Tod stammen.

Die Bibel ist und bleibt ein einzigartiges Buch. In jeder Hinsicht. Sie hat nicht nur Menschen beeinflu├čt - das tut andere gute Literatur auch - sie hat das Leben unz├Ąhliger Menschen verwandelt. Total umgekrempelt. Weil da eben Gott spricht.
Christian G├Âttemann

├ťberblick ├╝ber den Inhalt der Bibel

Die Bibel als Bibliothek zu sehen und nicht als ein einzelnes Buch, ist sicher f├╝r manchen H├Ârer neu.

Aber sie ist kein normales Buch mit Einleitung, Hauptteil und Schlu├č und vielleicht noch einer Widmung an die Lieben. Sie ist nicht das Produkt eines Schriftstellers, der sich einem Thema gewidmet hat, um dann seine Kenntnisse einer Leserschaft vorzulegen.

Die Bibel ist ein ├╝ber zwei Jahrtausende gewachsenes Buch. Ihr einziger st├Ąndiger Begleiter war Gott selber. Dem Inhalt dieser Bibliothek widmet sich dieser Beitrag.

Aus der Vogelperspektive betrachtet, teilt sich die Bibel in zwei ungleiche H├Ąlften. Die gr├Â├čere ist das sogenannte Alte Testament. Die kleinere das Neue Testament.

Das Alte Testament unterteilt sich in drei Schwerpunkte: Der erste Schwerpunkt ist das sogenannte Gesetz, die f├╝nf B├╝cher Mose. Sie bilden den Kernbestand der j├╝dischen Bibel, die Thora. Noch heute wird sie im Thoraschrein in den Synagogen aufbewahrt.

Inhaltlich erstrecken sich die Berichte von der Sch├Âpfung bis zum Auszug Israels aus ├ägypten und dem Aufenthalt in der W├╝ste Sinai. Wenn sie also z. B. die Geschichte vom Adam und Eva im Paradies nachlesen wollen, so finden sie diese auf den ersten Bl├Ąttern des AT. Oder vielleicht die abenteuerliche Flucht Israels aus ├ägypten mit dem Durchzug durch das Rote Meer, den Bericht ├╝ber die Zehn Gebote und das goldenen Kalb. All das findet sich im 2. Buch Mose.

Der zweite Schwerpunkt im AT sind die Geschichtsb├╝cher. Hier wird nicht einfach Geschichte im chronologischen Sinne betrieben, sondern berichtet, wie sich das Verh├Ąltnis zwischen Gott und dem Volk Israel weiter entwickelt hat. Er umfa├čt die Berichte von der Eroberung des Landes Kanaan bis zum Ende der K├Ânigszeit in Israel.

Wie die Mauern von Jericho fielen, ohne einen Kanonenschu├č und ohne Dynamit erz├Ąhlt das Buch Josua.

Dann der Kampf Davids um den Thron gegen den amtieren K├Ânig Saul. K├Ânig werden ohne Verunglimpfung des Gegners und ohne seinen Sturz bewu├čt herbeizuf├╝hren - eine politische Kultur, die selbst auch in unseren Tagen vorbildlich ist.

David war ein Mann nach dem Herzen Gottes, aber er war auch ein Ehebrecher und M├Ârder. Wie das zusammengeht berichtet das 2. Buch Samuel. David wird zum Gr├╝nder des israelitischen Gro├čreiches und sein Sohn ist der sagenhafte K├Ânig Salomo. Ein Spielfilm beschreibt die Suche nach K├Ânig Salomons Diamanten. Sein Reichtum war so sprichw├Ârtlich, da├č selbst Hollywood sich dem nicht entziehen konnte. Er ist der Erbauer des urspr├╝nglichen j├╝dischen Tempels, dessen Grundmauern die heutige Klagemauer in Jerusalem bilden. Bekannt wird Salomo aber auch durch seinen 1000-k├Âpfigen Harem und sein unerbittliches Eintreiben von Steuern.

In diese Zeit geh├Âren auch die Schrift der Propheten. Das sind M├Ąnner wie Jesaja, Jeremia oder auch Daniel. Wer wissen will, wie man in einem L├Âwenk├Ąfig ├╝berlebt, mu├č in Dan Kap. 6 nachlesen.

Einen dritten Schwerpunkt im AT bildet die poetische Literatur. Das gr├Â├čte und bekannteste Buch sind hier die Psalmen. In 150 Kapiteln wird hier gelebter Glaube in Liedern und Gedichten verarbeitet. Vielen wird Ps 23 im Ohr sein: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln."

Zur Poesie geh├Ârt auch das Buch Hiob, das sich der Frage nach dem Leid widmet. Hiob ist ein Mann, der von ganzem Herzen Gott vertraut, obwohl er Haus und Hof bei Ungl├╝cken verliert und alle seine Kinder sterben. Aber selbst als er an schrecklichen Hautkrankheiten leidet, h├Ąlt er weiterhin an Gott fest. Sein Geheimanis ist in Hi 2,10; 19,25; zu finden.

Oder das Buch der Spr├╝che, das auf dem Hintergrund des Glaubens an Gott Lebensweisheiten vermittelt. Aus ihm stammen bekannte Sprichw├Ârter wie z. B.: "Wer anderen eine Grube gr├Ąbt, f├Ąllt selber hinein", vgl Spr 26,27;. Das AT endet mit dem Hinweis, da├č Gott jemanden senden wird, der die Ankunft des Sohnes Gottes vorbereitet.

Der erste Teil der Bibel, das AT, schlie├čt nicht nahtlos an das NT an. Zwischen dem letzten Autor des AT und dem Beginn des NT liegen etwa 400 Jahre. In dieser Zeit haben die Juden auf das Kommen ihres von Gott gesandten Erl├Âsers gewartet. Da sie Jesus Christus nicht als solchen anerkannt haben, warten die frommen Juden heute noch auf ihn.

Das NT berichtet also vom Kommen des angek├╝ndigten Erl├Âsers und seiner Bedeutung f├╝r uns Menschen. Den ersten Teil bilden die Evangelien. Sie zeigen das Leben und Wirken Jesu Christi. Allerdings sind die Evangelien keine Biographie. Der Schwerpunkt ihres Berichts liegt auf den letzten drei Jahren des Lebens Jesu, in denen er seine g├Âttliche Sendung auslebt. Dabei nimmt sein Leiden, Sterben und Auferstehen wieder den breitesten Raum ein. Wer also etwa die Weihnachtsgeschichte lesen will oder in der kommenden Osterzeit die Berichte vom Sterben und Auferstehen Jesu, der mu├č in den Evangelien nachsehen. Oder auch bekannte Geschichten wie die Gleichnisse vom verlorenen Sohn, vom barmherzigen Samariter oder vom verlorenen Schaf sind hier nachzulesen.

Ber├╝hmte Texte wie die Bergpredigt mit den Seligpreisungen, dem Vater Unser und dem Gebot der Feindesliebe sind in den Evangelien niedergeschrieben.

Wie die J├╝nger nach der Himmelfahrt Jesu weitergelebt haben, berichtet die Apostelgeschichte. Wer sich wieder neu ├╝ber das Pfingstfest informieren m├Âchte findet diese Ereignisse in ihrem 2. Kapitel. Hier wird auch erz├Ąhlt, wie die erste Christenverfolgung stattgefunden hat und ihr Hauptvertreter Saulus Christus begegnet.

Dieser Saulus wird dann zum Paulus Er reist durch den ganzen Mittelmeerraum und gr├╝ndet viele christliche Gemeinden. Er konnte nat├╝rlich nicht st├Ąndig in allen Gemeinden pr├Ąsent sein und so schreibt er Briefe. In ihnen erkl├Ąrt er die Lehre Jesu und beantwortet aktuelle Fragen der J├╝nger.

In seinen Briefen befinden sich literarische Meisterwerke, wie z. B. das Hohelied der Liebe in 1.Kor 13. Aber auch so umstrittenen Passagen wie in R├ Kap 9-11, wo es um die Zukunft des Volkes Israel geht. Ein bis heute brisantes Thema.

Der Bereich der Briefe wird abgeschlossen durch Schreiben von anderen Aposteln, wie etwa Petrus und Johannes.

Das letzte Buch des NT ist gleichzeitig auch ein umstrittenes. Nostradamusleser sollten die Offenbarung des Johannes nicht verpassen. Wer ├╝ber die Zukunft der Menschheit mehr erfahren will, ist in diesem Buch an der richten Adresse.

Hier werden Weltuntergangsszenarien beschrieben und ein Blick in den Himmel geworfen. Wer wissen will, was nachdem Tod vor Gott auf ihn wartet, mu├č das 20. Kapitel dieses Buches lesen.

Die Bibel ist eine Bibliothek mit einer ungeheuren Vielfalt an Themen. Aber sie ist keine willk├╝rlich zusammengestellt Bibliothek. Sie beginnt damit zu beschreiben, wie der Mensch Gott verlassen hat und endet damit, wie Gott und Mensch wieder in Harmonie zusammen leben. Und genau das ist das Thema dieser Bibliothek ├╝ber alle Seiten hinweg: der Weg zur├╝ck ins Vaterhaus Gottes.
Roger Hofeditz

Sintflut

Sintflutartige Regenf├Ąlle kennen wir auch bei uns, verheerende ├ťberschwemmungen gibt es jedes Jahr in vielen L├Ąndern der Welt, aber eine derartige Flutkatastrophe, wie sie in der Bibel geschildert wird, ist einmalig.

Anlass f├╝r diese Flut ist nach der Bibel die Bosheit der Menschen. Gott ist entt├Ąuscht und bereut, dass er sie erschaffen hat. Er beschlie├čt, alles Leben wieder zu vernichten.

Nur acht Personen, Noah und seine Familie, werden verschont, weil Noah ein frommer Mann ist. Sie ├╝berleben die Katastrophe zusammen mit je einem Paar der dort lebenden Tiere in der Arche. Noah hat dieses riesige Hausboot nach den genauen Anweisungen Gottes gebaut. Ein ganzes Jahr lang sind sie in der Arche eingeschlossen. Als die Flut zur├╝ckgegangen ist, strandet sie auf dem Gebirge Ararat. Der biblische Bericht schlie├čt damit, dass Gott Noah das Versprechen gibt, nie wieder die Sch├Âpfung zu vernichten.

Eine glaubw├╝rdige Geschichte mit historischem Hintergrund? Oder nur ein Mythos, eine Beispielgeschichte, die zeigen soll, dass es sich lohnt, ein gutes Leben zu f├╝hren?

Lange Zeit hielten viele Forscher die zweite M├Âglichkeit f├╝r wahrscheinlich. Doch dann machten Arch├Ąologen in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts bei Ausgrabungen erstaunliche Entdeckungen im Zusammenhang mit der Sintflut. In den Ruinen der Stadt Ninive im heutigen Irak entdeckten sie Tausende von beschrifteten Lehmtafeln. Sie hatten die Bibliothek des assyrischen K├Ânigs Assurbanipal gefunden. Seit dessen Palast im Jahr 612 v. Chr. zerst├Ârt wurde, lagen diese Tontafeln zerbrochen und vergessen unter meterhohen Schuttschichten. Sie wurden ins Britische Museum nach London gebracht, um dort entziffert zu werden.

Beim Entschl├╝sseln dieser Tontafeln entdeckte der Gelehrte George Smith im Jahr 1872, dass die Teile auf seinem Schreibtisch zu einer Sintflutgeschichte geh├Ârten. Dabei handelte es sich nicht um einen Bericht ├╝ber eine der ├╝blichen ├ťberschwemmungen im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris. Diese Flutgeschichte hatte eine bemerkenswerte ├ähnlichkeit mit der Sintflutgeschichte im ersten Buch Mose:

Auch hier wird die Flut von den G├Âttern veranlasst. Sie f├╝hlen sich durch den L├Ąrm der Menschen in ihrer Ruhe gest├Ârt und beschlie├čen, sie durch eine gro├če Flut wieder zu vernichten. Einer der G├Âtter warnt seinen G├╝nstling Utnapischtim, l├Ąsst ihn ein Schiff bauen, und so ├╝berlebt auch in dieser Geschichte nur eine Familie die Katastrophe.

Obwohl die ├ähnlichkeiten frappierend sind, gibt es doch bemerkenswerte Unterschiede. Die Bibel erz├Ąhlt von dem einen Gott, der zornig ist, ├╝ber die Bosheit der Menschen. In der babylonischen Erz├Ąhlung geht es nicht um Gut und B├Âse, sondern die G├Âtter schicken die Flut, um ihre Ruhe zu haben vor dem l├Ąstigen L├Ąrm der Menschen. Auch was Form und Gr├Â├če der Arche betrifft, unterscheiden sich die Berichte betr├Ąchtlich. W├Ąhrend Noahs Schiff, von Experten f├╝r durchaus seet├╝chtig gehalten wird, h├Ątte die babylonische Arche, die w├╝rfelf├Ârmig gebaut ist, unm├Âglich auf dem Wasser schwimmen k├Ânnen.

Viele Forscher sind auf Grund dieser Entdeckungen der Meinung, dass die beiden Flutgeschichten einen gemeinsamen Ursprung und einen historischen Hintergrund haben, dass sie auf ein katastrophales Ereignis in der fr├╝hen Geschichte hinweisen.

Das deckt sich auch mit den babylonischen K├Ânigslisten, die man bei Ausgrabungen gefunden hat. Einige dieser Listen beginnen bei den G├Âttern, von denen die K├Ânigsherrschaft eingesetzt wurde. Nach einigen wenigen Regierungsperioden bricht die Aufz├Ąhlung pl├Âtzlich ab mit dem Satz "Dann kam die Flut" und ein neuer Anfang folgt. Andere Listen beginnen erst mit dem ersten K├Ânig nach der Flut. Nur kurze Zeit sp├Ąter findet man in diesen Listen einen Herrscher, von dem Inschriften erhalten geblieben sind. Sie werden von den Gelehrten auf 2600 vor Chr. datiert. Aufgrund ihrer Berechnungen h├Ątte die gro├če Flut ca. 2800 v. Chr. stattgefunden.

Eher zuf├Ąllig stie├čen Arch├Ąologen um 1955, ca. 100 Jahre nach den Funden von Ninive, bei Ausgrabungen in mehreren Gebieten am Euphrat auf meterdicke tote Lehmschichten, die auf eine gro├čfl├Ąchige ├ťberflutung hindeuteten. Diese Schichten stammten nach Meinung der Forscher aus der Zeit um 2800 v. Chr.. ├ähnliche Ablagerungen fand man auch in anderen Gegenden der Welt.

Dass es sich bei diesen massiven Ablagerungen von Schlamm und Lehm wirklich um Spuren der biblischen Sintflut handelt, ist nat├╝rlich nicht zu beweisen. Auch nach Spuren der Arche hat man bisher vergeblich gesucht. Aber in die M├Ąrchenecke l├Ąsst sich die Sintflutgeschichte nach den Entdeckungen der Arch├Ąologen nicht mehr so ohne weiteres stecken.

Elsbeth Rosen