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Bei
Staatsempfängen treiben wir einen ungeheuren Aufwand. Alles ist minutiös
durchgeplant und sehr vornehm. Ganz anders in der sogenannten Weihnachtsgeschichte:
Als das junge Paar am Ziel seiner Reise ist, kommt das Kind zur Welt. Die Mutter legt es in eine Futterkrippe. Einen anderen Platz gibt es nicht.
Obwohl es schon im Vorfeld ungewöhnliche Zeichen am Himmel gibt, findet der Tag bei der Obrigkeit keine Beachtung. Nur ein paar Sternkundler sind mit Geschenken unterwegs, um dem - wie sie meinen - zukünftigen König ihre Ehre zu erweisen.
Und wer wird zur Geburtsfeier eingeladen?
Obwohl von der Obrigkeit damals nicht registriert, teilt diese Geburt unsere heutige Zeitrechnung in zwei Teile.
Aber warum wird dieser "Heiland" in so primitive Verhältnisse hineingeboren?
In den meisten Religionen - ob bei Hindus, Moslems oder Juden - ist wohl Angst oder zumindest Respekt das vorherrschende Gefühl, wenn man sich Gott nähert. Was kann weniger Furcht bewirken als ein Baby?
Durch Jesus kann Gott zu seinen Geschöpfen sprechen, ohne dass Furcht aufkommt. Und Gott kann es sich leisten, auf Prominenz und Show zu verzichten.
Uwe Schütz
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