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23.04.2000:
Muslimische Rebellen der Terrorgruppe Abu Sayyaf entführen 22 Touristen
aus dem malaysischen Ferienparadies Sipadan auf die Insel Jolo. Unter ihnen
ist das deutsche Lehrer-Ehepaar Renate und Werner Wallert mit Sohn Marc aus
Göttingen.
Der
Traumurlaub wird zum Alptraum: Es folgen zermürbende Monate im Dschungel
mit entwürdigenden TV-Reportagen. Aber auch die Anteilnahme ist groß.
An jedem Werktag betet man z.B. um 18 Uhr in der Kirche in Göttingen-Geismar
für die Geiseln.
* * *
Am 17. Juli 2000 kann Frau Wallert wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes nach Deutschland zurückkehren. Zu den wartenden Journalisten sagt sie:
"Die Gebete sind angekommen."
Am
27. August kommt auch Werner Wallert frei. Sohn Marc muss noch bis zum 9. September
auf seine Freilassung warten.
In Talkshows bekennt die Familie offen ihren Glauben an Gott und die Kraft des Gebetes.
Wen Gott
rettet,
mit dem hat er etwas vor.
Uwe Schütz
mehr bei uns über Geiseldramen :
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RAF-Terroristen
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