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| 800: Karl
der Große wird im Petersdom in Rom von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt Historiengemälde von Alfred Rethel, 1944 zerstört Foto: public domain, Quelle: Wikipedia.de |
25.12.800: Im Petersdom in Rom krönt Papst Leo III. den fränkischen König Karl I. ( *768, +814) zum römischen Kaiser. Damit hat das Oberhaupt des europäischen Reiches 342 Jahre nach Absetzung von Romulus Augustus (476) wieder einen römischen Kaisertitel. Die Römer bestätigen die Krönung von Karl I. (Karl der Große genannt) mit ihrem Beifall.
Mit der Krönung während der Christmette gelingt dem Papst ein Überraschungscoup. Er zeigt sich damit für Karls militärisches Eingreifen erkenntlich, um das der Papst 799 gebeten hatte.
* * *
Karl der Große soll nach der Krönung gesagt haben, er wäre niemals in diese Weihnachtsmesse gegangen, hätte er gewusst, dass ihn der Papst krönen wollte. Die Krönung durch den "Heiligen Vater" schuf die Grundlage für die mittelalterlichen Rivalitäten zwischen Kaiser- und Papsttum im "Heiligen Römischen Reich".
Wieviel anders ist der König, dessen Kommen der Engel Gabriel Maria 800 Jahre vorher mit den Worten ankündigt "ER wird König sein und sein Reich wird kein Ende haben" (Lukas 1, 33) und dessen Kommen wir Weihnachten feiern: ER hat keine Machtspielchen nötig.
ER will heil machen, was kaputt gegangen ist, unsere Beziehung
- zu uns selbst,
- zu unseren Mitmenschen und nicht zuletzt
- die Beziehung zu Gott selbst.
Das ist wahre Größe.
Uwe Schütz
mehr bei uns:
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im Römischen Reich
1077 : Machspielchen - Der Gang nach
Canossa
1095 : Papst ruft zum 1. Kreuzzug auf
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