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Hamburg,
24. Juni 1952: Der Verleger Axel Springer bringt einen in Deutschland völlig
neuen Zeitungstyp auf den Markt, die BILD-Zeitung.
Konzept: Große Fotos, kurze einfache Texte, Markenfarbe "rot", an jedem Kiosk und am Fabriktor verfügbar, für 10 Pfennig auf vier Seiten "im BILD".
Ergebnis: Aufmachung
und Inhalt sprechen die Sensationslust der Käufer an. Heute lesen täglich
ca. 11 Millionen Leute die BILD-Zeitung.
Das
Blatt hat aber nicht nur viele Leser, sondern auch viele Opfer:
BILD-Reporter brechen - u.U. auch mit kriminellen Methoden - in das Privat- und Intimleben von Menschen ein und verbreiten Lügengeschichten über sie. Die Opfer sind meist wehrlos. Nur wenige trauen sich, BILD zu verklagen.
Andere trösten
sich: "Ich habe denen doch zu verdanken, dass es mich überhaupt gibt"
und leben weiter in einer Scheinwelt, der BILD-Welt.
So hat BILD bis heute einen festen Platz in unserer Spasskultur.
Wie lange noch?
Bis der traditionelle BILD-Leser die Macher durchschaut:
Anstatt
zu berichten,
spielt BILD auch gleich Richter,
entmündigt seine Leser
und spricht nur die niederen Instinkte des Menschen an.
Uwe Schütz
mehr bei uns zum
Thema Bild-Zeitung :
1977 : Das Buch "Der
Aufmacher" von Günter Wallraff über die Methoden der Bildzeitung
erscheint
1983 - Bild-Zeitung : "Dieser
Deutsche wird gehängt"
1998 : Schauspieler Raimund
Harmstorf - Todesopfer durch BILD-Zeitung?
2006 . Bild-Zeitung : DEUTSCHE GEISEL - Wird
sie geköpft?
2007 : Chefredakteur von BILD fühlt
sich christlichen Werten verpflichtet
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