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AREF-News |
11.12.: Für eine Verlegung des christlichen Weihnachtsfestes hat sich Manfred Lütz, Autor des Bestsellers Gott eine kleine Geschichte des Größten ausgesprochen. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beklagte sich der 53-jährige Psychiater und katholische Theologe über die zunehmende Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes und riet der Kirche, Weihnachten vielleicht mal in den Sommer zu verlegen. Das würde möglicherweise kaum einer merken.
Indem Christen das Weihnachtsfest auf das heidnische Fest des unbesiegbaren Sonnengottes legten, hätten sie ganz geschickt die heidnische Hülle mit christlichem Inhalt gefüllt. Da es ohnehin nicht um Jesu Geburtsdatum gehe, könne man auch feststellen, dass das Heidentum den 25. Dezember inzwischen vollständig zurückerobert habe.
Deutliche Kritik äußerte der Theologe auch am allgemeinen Kirchenverständnis und der Verantwortung, die man der Institution in die Schuhe schiebe: Wer ist das denn, die Kirche? Das sind wir, die Christen, antwortete Lütz auf die Frage, warum die Kirchen der Kommerzialisierung des Festes nie Einhalt geboten hätten. Der christliche Geist werde geprägt von vielen Christen, die überzeugend lebten. Die kirchlichen Angestellten können doch nicht E-Mails versenden und die Leute nötigen, in die Kirche zu gehen oder die Weihnachtsmärkte einzustellen.
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| Bestseller Gott - eine kleine Geschichte des Größten von Manfred Lütz |
Keine Gnade kennt Manfred Lütz, wenn man ihn auf den Weihnachstmann anspricht. Diese alberne Gestalt wurde vor siebzig Jahren als Werbegag unter die Leute gebracht und dirigiert den oft ebenso albernen Weihnachtsrummel. Als ein Denkmal amerikanischer political correctness verkörpere er eine Prise Nikolaus, ein
wenig Knecht Ruprecht und viel Altersalkoholismus. Den Rummel um den Weihnachtsmann findet er abwegig, nicht mal lustig.
Manfred Lütz Bestseller Gott - eine kleine Geschichte des Größten ist seit elf Wochen ununterbrochen in den Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste vertreten. In sein Buch Gott - eine kleine Geschichte des Größten liefert Manfred Lütz Denk- und Debattierstoff für Skeptiker und Fromme mit Sätzen wie:
"Gott sei Dank, Gott existiert nicht. Wenn aber, was Gott verhüten möge, Gott doch existiert?"
So vergnüglich und dabei informativ wie Manfred Lütz stellte wohl noch niemand diese Frage. Er analysiert auch die Argumente der Evolutionstheorie und Hirnforschung und erzählt von Menschen, die es mit Gott "gewagt" haben.
Quelle: Jesus.de-Newsletter vom 11.12.2007
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sollen klarer von Gott sprechen
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