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KW 03 / 2018

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Die Crew der Columbia vor ihrem Start zur STS-107-Mission 

Lost in Space

Vor 15 Jahren: Letzter Start der US-Raumfähre Columbia

6.01.2003: Die US-Raumfähre Columbia startet von Pad 39A zu ihrer 28. und letzten Mission
16.01.2003: Die US-Raumfähre Columbia startet von Pad 39A zu ihrer 28. und letzten Mission in den Weltraum (STS-107).
Foto: NASA (pd) Quelle: wikipedia.de

16.01.2003: Die US-Raumfähre Columbia, das älteste wiederverwendbare Raumfahrzeug der NASA, startet zu ihrer 28. Mission in den Weltraum (STS-107). Ihr Start war wegen technischer Probleme und Änderungen immer wieder verschoben worden.

Auf ihrem zweiwöchigen Flug führt die Crew (in dem im Frachtraum der Columbia untergebrachten Raumlabor Spacehab) 80 wissenschaftliche Experimente durch. Als die US-Raumfähre am 01.02.2003 zur Erde zurückkehrt, bricht sie 16 Minuten vor der geplanten Landung in 63 km Höhe über Texas auseinander. Alle sieben Besatzungsmitglieder, zwei Frauen und fünf Männer (darunter zum ersten Mal ein Israeli - Ilan Ramon), kommen ums Leben.

Die Crew der Columbia vor ihrem Start zur STS-107-Mission
Die Crew der Columbia vor ihrem Start zur STS-107-Mission
Vorne von links: Rick Husband (Kommandant), Kalpana Chawla, William McCool; Hinten von links: David Brown, Laurel Clark, Michael Anderson, Ilan Ramon Foto: NASA (pd) Quelle: wikipedia.de

Die Columbia ist nach der Challenger (1986) die zweite Raumfähre, die die NASA während einer Weltraummission verliert. Nach einem äußerst negativen Untersuchungsbericht geriet das gesamte Shuttle-Programm als veraltet und anfällig in Misskredit. Erst 2½ Jahre nach der Columbia-Katastrophe startet wieder ein Space-Shuttle in den Weltraum (Discovery am 26. Juli 2005).

Als Unglücksursache gilt ein Loch im linken Flügel, durch das extrem heiße Gase in die Raumfähre eingetreten sind. Bereits kurz nach dem Start hatten Ingenieure festgestellt, dass sich ein Stück der Außentank-Isolierung gelöst und die linke Tragfläche getroffen hat. Die NASA ging jedoch von nur geringen Schäden am Hitzeschild aus, da es nicht selten vorkam, dass sich Teile vom Außentank lösten.

* * *

Evelyn Husband, die Witwe des Columbia-Kommandanten Rick Husband (45, im Bild vorne links), hat nach dem Tod ihres Mannes ein Buch geschrieben. Darin heißt es:

"Für Rick war Gott nicht ‚der da oben'; er war Herr über sein Leben. Jesus Christus war für ihn keine freundliche, moralisch vortreffliche Figur aus einem Buch, sondern Gottes Sohn, und er liebte Rick so sehr, dass er den Himmel verließ, 33 Jahre auf der Erde lebte und dann für ihn am Kreuz starb. Rick hat seinen Herrn geliebt."

Columbia-Kommandant Rick Husband war (also) bereit, Gott zu begegnen.

Uwe Schütz

mehr bei uns aus der Zeit:
mehr bei uns über Raumfahrt:
2002 : Skandal-Urteil beim BGH: Geburt als Schadensfall entschieden
2003 : Columbia-Katastrophe
2003 : Bundeskanzler Schröder verkündet die "Agenda 2010"
2003 : US-Operation "Iraqi Freedom"
2003 : "Tätervolk"-Polit- und Medienskandal
1969 : Der erste Mensch auf dem Mond
1970 : Apollo 13: "Houston, wir haben ein Problem"
1986 : US-Raumfähre Challenger explodiert kurz nach dem Start
2003 : US-Raumfähre Columbia verunglückt bei Rückkehr zur Erde
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1:28 s, mp3, 64 kbit/s, 709 KB
Schlaglichter auf US-Geschichte

 

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