zur AREF-Startseite
Das Kalenderblatt

Eine Kalenderwoche zurück

KW 35 / 2013

Eine Kalenderwoche weiter
Die Radioversion anhören
Die Radioversion anhören 

Ich habe einen Traum

Unser Kalenderblatt kostenlos abonnieren
Jede Woche ein spannender Rückblick per e-Mail

Vor 50 Jahren: Größte Demonstration gegen Rassismus in den USA

Marsch nach Washington, 28.08.1963
28.08.1963: Demonstrationszug zum Lincoln-Memorial

28.08.1963: Mehr als 250.000 Menschen, darunter 60.000 Weiße, marschieren nach Washington D.C., um für die Gleichberechtigung der 23 Mio. Farbigen in den USA zu demonstrieren. Immer wieder stimmen sie die Hymne des gewaltlosen Widerstandes an: "We shall overcome" (Wir überwinden).

Am Nachmittag sagt Martin Luther King in seiner berühmten Rede vor dem Lincoln-Memorial, 100 Jahre nach Lincolns Emanzipationserklärung sei es an der Zeit, Gerechtigkeit für alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Denn noch immer würden z.B. Kinder ihrer Freiheit und Würde beraubt durch Schilder, auf denen es hieße: "Nur für Weiße".

Kundgebung vor dem Lincoln-Memorial, 28.08.1963
28.08.1963: Ca. 250.000 Menschen haben sich zur Kundgebung von dem Lincoln-Memorial versammelt.

"Lasst uns nicht aus dem Kelch der Bitterkeit und des Hasses trinken, um unseren Durst zu stillen", so King weiter. Trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe er einen Traum.

"Ich habe einen Traum, dass eines Tages diese Nation sich erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß leben wird, dass alle Menschen gleich erschaffen sind" ("All Men Are Created Equal"). Und dann werde die Herrlichkeit des Herrn offenbar werden, und alles Fleisch werde es sehen (Jesaja 40, 5). "Mit diesem Glauben", so King, "werden wir fähig sein, zusammen zu arbeiten, zusammen zu beten, zusammen zu kämpfen, zusammen ins Gefängnis zu gehen, zusammen für die Freiheit aufzustehen, in dem Wissen, eines Tages sind wir frei."

Martin Luther King bei seiner berühmtesten Rede "I have a dream" 1968 in Washington
28.08.1963: Martin Luther King am Rande seiner berühmtesten Rede "I have a dream" von dem Lincoln-Memorial. Im Hintergrund das Washington-Monument

Martin Luther King beendet seine Rede, dass "am Ende alle Kinder Gottes - schwarze und weiße Menschen, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken - sich die Hände reichen und die Worte des alten Negro-Spiritual singen: 'Endlich frei! Endlich frei! Großer allmächtiger Gott, wir sind endlich frei!'"

* * *

Ob dieser Traum - ob im Großen oder im Kleinen - schon in dieser Welt oder erst in Gottes neuer Welt Wirklichkeit wird, liegt auch an uns.

Uwe Schütz

mehr bei uns aus der Zeit:
mehr bei uns über Martin Luther King jr.:
1962 : Kuba-Krise
1963 : US-Präsident Kennedy besucht Berlin
1963 : Legendärer Postraub in England
1963 : Marsch auf Washington
1963 : Das Wunder von Legende
1963 : Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy

Die ganze Rede (englisch und deutsch)
Martin Luther King - Stationen seines kurzen Lebens

1955 : Beginn des Busboykotts in Montgomery
1963 : Marsch auf Washington
1968 : Attentat auf Martin Luther King

Die Radioversion anhören
Dies Kalenderblatt anhören
2:08s, mp3, 64 kbit/s, 1.017 KB
Herunterladen nur zum privaten Gebrauch

mehr bei uns über US-Geschichte in Kalenderblättern

 

"Feedbacks" werden an den Kalenderblatt-Autoren geschickt
Kalenderblatt-Abo ist kostenlos - Jede Woche ein spannender Rückblick per e-Mail

Hinweis: Für die Inhalte anderer Web-Seiten - auch über Links von dieser Seite - sind ausschließlich deren Autoren verantwortlich!

menus supported by: Deluxe-Menu.com

Impressum