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Schriftsteller
Henrik Ibsen
*20.03.1828, 23.05.1906 |
23.05.1906: In Oslo, Norwegen, stirbt der Schriftsteller Henrik Ibsen (1828-1906). Er gilt als ein Bahnbrecher des modernen Dramas.
Henrik Ibsen wird in eine
wohlhabenden Familie hinein geboren. Doch als er acht Jahre alt ist, verliert
sein Vater, ein Kaufmann, sein Vermögen und wird aus der Gesellschaft ausgestoßen.
Diese Kindheitserfahrung prägt Henrik Ibsen und gilt als Antriebsfeder
für seine gesellschaftskritischen Theaterstücke.
Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen ist Ibsen bestrebt, die Wirklichkeit auch realistisch wiederzugeben. Besonders geißelt er das Missverhältnis zwischen Ideal und Wirklichkeit in der Gesellschaft.
So entlarvt er in "Stützen der Gesellschaft" die Ehrenmänner als Schein, hinter dem sich Profitsucht und Machtmissbrauch verbergen. Der christlichen Kirche wirft er vor, erstarrt zu sein und die ungerechte kapitalistische Welt zu stärken.
Ibsen veröffentlicht insgesamt 26 Dramen und eine Gedichtsammlung.
* * *
Henrik Ibsen zeigte durch seine Dramen radikal gesellschaftliche Missstände und doppelte Moral auf. Er konnte - wie auch viele nach ihm - jedoch keine Lösungen anbieten.
Die Bibel setzt nicht auf Nachbesserungen, sondern auf eine neue Schöpfung. So schreibt Paulus an die junge Gemeinde in Korinth:
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Weil das alte Leben unverbesserlich ist, bietet Gott neues Leben in einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus an. Neue Menschen machen eine neue Gesellschaft und Sein statt Schein.
Uwe Schütz
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