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Im Bibelflash:

Psalm 5, 12

gesendet am 10. September 2017 von Jens R. Göbel
 

 

„Gott will, dass wir fröhlich sind.
Hätte er sonst die Sonne, den Mond und die Schätze der Erde zur Freude geschenkt?“

Martin Luther

Zu dieser Schlussfolgerung kommt Luther beim Anblick der wunderschönen Natur. Ein Gott, der all das schenkt meint es offensichtlich gut mit uns. Eigentlich haben wir nach Luther damit sehr gute Gründe fröhlich zu sein.

Wäre da nicht der Ernst des Lebens. Die schönste Natur, der romantischste Sonnenuntergang verliert an positiver Wirkung, wenn man ums Überleben kämpfen muss. Wenn Lieblosigkeit herrscht. Wenn Sorgen an einem nagen. Wohl jeder macht manches zumindest phasenweise durch. Nicht immer gelingt es dabei freudig zu bleiben.

Aber Freude im Leben gehört zu Gottes Plan für uns. Die Bibel fordert regelrecht zur Freude auf (Philipper 4,4). Die wunderbare Natur ist sicherlich auch ein sehr gutes Indiz für Gottes gute Absicht und seiner Fürsorge für uns. Allerdings gibt es noch einen viel stärkeren Grund zur Freude. Die Bibel zeigt einen Grund auf, der selbst unter widrigsten Umständen seine Wirkung nicht verliert. Es ist die Erfahrung bzw. das Bewusstsein von Gott geliebt zu sein. Die tiefe Gewissheit haben zu dürfen nicht alleine zu sein, unter Gottes Schutz und Fürsorge zu stehen. Die Hoffnung haben zu dürfen, dass sich auch die schwierigste Situation zum Guten fügen wird und am Ende Gerechtigkeit siegt. Psalm 5 formuliert deshalb:

„Lass sich freuen alle, die auf dich trauen;
ewiglich lass sie rühmen, denn du beschirmest sie.
Fröhlich lass sein in dir, die deinen Namen lieben!“

Psalm 5, 12

Gott handelt und seine Liebe wiegt alle Widrigkeiten auf. Maximal gezeigt hat sich seine Liebe in Jesus Christus. Gott hat nichts zurückgehalten, um uns zu retten. Sie anzunehmen, zuzulassen, in Gottes Gnade einzutreten, führt zu größter und dauerhafter Freude.

Jens R. Göbel, 09.09.2017